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Bauern unterstützen Protest in Grohnde

Treckerblockaden und Symbole des Widerstands

Grohnde. Samstag, 14.30 Uhr. Die Sonne steht tief am Himmel, sie strahlt das Atomkraftwerk orangerot an. 7 Grad, schwacher Wind aus Südost – gefühlt ist es eisig kalt. Grohnde am Nachmittag des 17. November. Der Tag X steht bevor. „Wir stellen uns quer“, steht auf Plakaten, die an vielen Stellen in Hameln und Emmerthal hängen. Der letzte Mox-Transport aus dem britischen Sellafield wird erwartet. Wann genau die Speziallastwagen, die plutoniumhaltige Mischoxid-Brennstäbe geladen haben, in Grohnde eintreffen werden, weiß niemand. Das ist geheim. „Irgendwann am Sonntag wird der Dreck wohl hier sein“, meint ein bärtiger Atomkraftgegner. Je näher man dem Meiler kommt, desto mehr häufen sich Zeichen des Widerstands. Große gelbe X-Symbole, grob zusammengezimmert aus Latten, stehen an Bäumen.

veröffentlicht am 19.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 16:02 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite


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