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Bei letzter Kreistagssitzung als Tagesordnungspunkt abgesetzt

Totalunternehmer für Selbertschule?

HAMELN-PYRMONT. Der Neubau und die Zentralisierung der Elisabeth-Selbert-Schule auf dem Grundstück der Linsingenkaserne wird den Kreistag in einer gemeinsamen Infoveranstaltung noch einmal im Januar beschäftigen.

veröffentlicht am 21.12.2017 um 14:27 Uhr

Foto: fn
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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In der jüngsten Kreistagssitzung ist der Tagesordnungspunkt erst einmal von der Tagesordnung genommen worden. Die Abgeordneten hatten noch zu viel Informationsbedarf. Offen bleibt deshalb weiterhin die Frage, ob der Landkreis beim Umsiedlungsprojekt selbst als Bauherr die Planungsaufgaben übernehmen oder ein Totalunternehmer gefunden werden soll.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung werden die Ergebnisse einer „Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie für den Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln“ sein. In der ist die Beratungsfirma SIKMA zu dem Ergebnis gekommen, dass dieses Totalunternehmer-Verfahren für das Schulbauvorhaben des Kreises am günstigsten wird.

In der Wirtschaftlichkeitsstudie sind zwei Bau-Varianten miteinander verglichen worden: In der konventionellen Variante A vergibt der Landkreis Hameln-Pyrmont als öffentlicher Bauherr die Planungs- und Bauleistungen getrennt und tritt in den einzelnen Verträgen als direkter Vertragspartner mit den Bauausführenden auf. In Variante B werden alle diese notwendigen Planungs- und Bauleistungen vom Landkreis im Paket an einen Totalunternehmer abgegeben und das vertraglich zwischen beiden Partnern fixiert.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Umsetzung der Baumaßnahme mittels der Variante B erhebliche wirtschaftliche Vorteile verspricht. So weist das Totalunternehmer-Modell gegenüber dem konventionellen Modell im Hinblick auf die Gesamtkosten ein Einsparpotenzial von etwa 5,88 bis 7,12 Millionen Euro aus. Blickt man auf die Investitionskosten, so können rund 4,31 bis 7,12 Millionen Euro eingespart werden.

Die Studie weist zudem eine um etwa ein Jahr kürzere Bauzeit aus. Da der Großteil der Investitionen für die neue Schule über Kommunalkredite finanziert werden muss, dürfte das günstigere Totalunternehmer-Modell damit eigentlich alternativlos sein.

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