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Machbarkeitsstudie in Sitzung des Kreis-Bau- und -Schulausschusses sowie Emmerthaler Politik vorgestellt

Totaler Neubau ist letztendlich günstiger als Flickwerk

EMMERTHAL. Soviel war nach der Vorstellung einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie für die Zukunft der Johann Comenius Schule in Emmerthal sicher: Ein Neubau eines zusammenhängenden Gebäudekomplexes für Haupt-, Real- und Grundschule , Kinderhort und zusätzlich für die Krankenpflegeschule Emmerthal wird im Endeffekt finanziell günstiger und zweckmäßiger als ein Herumflicken an der alten maroden und unzeitgemäßen Bausubstanz.

veröffentlicht am 02.11.2017 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 02.11.2017 um 20:00 Uhr

Die Comenius Schule in Emmerthal. Foto: Dana
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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In einer gemeinsamen Sitzung ließen sich Vertreter des Kreis-Bau- und -Schulausschusses sowie der Emmerthaler Politik und Verwaltung das in einer Studie des SIKMa-Bauberatungsbüros vorstellen.Ermöglicht werden soll in Emmerthal zur Sicherung des Schulstandortes eine Durchgängigkeit von der Grundschule bis zur berufsbegleitenden Schule in einem Komplex. Dafür hatte die Gemeinde zunächst die dringend notwendige Sanierung der Grundschule zurückgestellt, für die Investitionen in Millionenhöhe erwartet worden waren. Für die Johann-Comenius-Schule kalkuliert der Landkreis Kosten von bis zu zehn Millionen Euro für Brandschutz, Fassaden und allgemeine Erneuerungen. Damit Landkreis und Gemeinde als unterschiedliche Träger der Schulen nun den Komplex als Neubau zusammen planen können und damit durch langfristige Synergieeffekte auch gespart werden kann, war die jetzt vorgestellte Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden.

Vom Fachbüro vorgestellt wurden nun Bau-Alternativen, die von einer Kernsanierung der Schulgebäude bis hin zum Abriss und Neubau eines einzigen zusammenhängenden Schulkomplexes auf dem Grundstück der jetzigen Haupt- und Realschule reichten. Mit dem Ergebnis, dass ein Neubau, bei denen eine gemeinsame Nutzung von Fachräumen möglich sein soll, kleiner ausfallen könnte als ein entkernter und grundsanierter Altbau, und so schon in den Unterhaltungskosten bei einer Überprüfung der Wirtschaftlichkeit über 25 Jahre günstiger wäre. Auch bei den reinen Baukosten, so die vorgestellte SIKMa-Studie, wäre ein kompletter Neubau eines Gebäudes für als Schulzweige plus Kindergarten bei einer prognostizierten Preisspanne von insgesamt 27 bis 31,8 Millionen Euro bei dann optimaler Zweckmäßigkeit nur 600 000 bis 1,3 Millionen teurer als alle Grundsanierungsversuche.

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