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Todesursache und Mord-Motiv noch unklar

Probsthagen (jl). Die Ursache für den Tod des 61-jährigen Probsthägers, der am Dienstag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gefunden wurde, war gestern noch unklar. Ebenso wie ein mögliches Mord-Motiv.

veröffentlicht am 01.10.2009 um 19:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

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So steht die elfköpfige Mordkommission, die den Tod des am Dienstag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gefundenen 61-jährigen Probsthägers aufklären soll am Anfang von "spektakulären Ermittlungen". So hat es gestern Klaus-Jochen Schmidt, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg ausgedrückt.

Der festgenommene Beschuldigte leugnet, den in der Erde vergrabenen Mann getötet zu haben. der 49-jährige Stadthäger gilt als tatverdächtig, weil er laut Zeugenaussage mit dem Opfer vor dessen Verschwinden gesehen worden sein soll.Bis jetzt ist laut Schmidt auch noch unklar, in welcher Beziehung der 61-Jährige und der Beschuldigte zueinander gestanden haben. Und auch deshalb haben die Ermittler bis jetzt noch nicht ansatzweise ein mögliches Motiv im Visier.

Die Mordkommission hat laut Klaus-Jochen Schmidt gestern damit begonnen, das Wohnumfeld und die Lebensumstände von Opfer und Beschuldigtem „auf links zu ziehen“.

Dazu sollen die Ermittler auch klären, ob der Tote in dem Haus an der Ortsgrenze von Probsthagen und Lüdersfeld wirklich allein gewohnt hat. Dabei könnte auch eine angebliche afrikanische Bekannte des Toten eine Rolle spielen. Über deren Existenz waren nach dem Mord im Umfeld Gerüchte aufgekommen.

Bei der Obduktion der Leiche in der Gerichtsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover ist gestern ein weiteres Problem aufgetaucht: Die Leiche weist keine Spuren von äußerer Gewalteinwirkung wie Schläge, Schüsse oder Würgemale auf. Für den Sprecher der Staatsanwaltschaft steht indes außer Frage, dass in diesem Fall ein Tötungsdelikt vorliegt, sonst wäre die Leiche nicht so aufwendig verpackt und dann verscharrt worden.

Weitere Untersuchungen der Rechtsmediziner in Hannover sollen klären, woran der Mann tatsächlich gestorben ist.

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