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Todesfahrer muss nicht hinter Gitter

 Hameln/Grohnde (ube). Das Amtsgericht Hameln hat am Donnerstag den Mann (49) aus dem Landkreis Holzminden, der am frühen Morgen des 7. September 2013 auf der Landesstraße 429 zwischen Grohnde und Welsede einen Radfahrer (39) aus Bad Pyrmont angefahren, tödlich verletzt und Unfallflucht begangen hat, zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde aber auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, da der Angeklagte Ersttäter ist und ein Geständnis abgelegt hat. Das Urteil beinhaltet eine zweijährige Führerscheinsperre und 250 Stunden gemeinnützige Arbeit. Die Kosten des Verfahrens muss der Angeklagte tragen. Nach 16-stündiger intensiver Fahndung zu Lande und aus der Luft hatten Fahnder seinerzeit den Unfallwagen auf der Ottensteiner Hochebene aufgespürt. Eine Stunde später erschien der Halter des BMW bei der Polizei in Bodenwerder und gab zu, in der Nacht mit der Limousine auf der Landesstraße 429 bei Grohnde unterwegs gewesen zu sein.

veröffentlicht am 27.03.2014 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:21 Uhr

Am Donnerstag wurde im Fall des getöteten Radfahrers das Urteil gesprochen. Foto: ube
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