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Neschen AG prüft jetzt weitere Refinanzierungsmöglichkeiten

Strategischer Investor steigt nicht ein

Bückeburg. Der Einstieg eines strategischen Investors aus dem regionalen Umfeld bei dem Folien-Hersteller Neschen ist geplatzt. Wie die Neschen AG mitteilte, sei sie davon unterrichtet worden, dass der Vertrag, mit dem die Bank J.P. Morgan Dublin ihr Kreditengagement bei Neschen an einen Investor verkaufen wollte, einvernehmlich zwischen den beiden Vertragsparteien aufgehoben worden ist. Zu einem Vollzug des Vertrages werde es daher nicht kommen.

veröffentlicht am 24.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr

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Der Vorstand der Neschen AG und J.P. Morgan hätten sich darauf verständigt, alternative Refinanzierungsmöglichkeiten auszuloten. Vor diesem Hintergrund habe sich die Kredit gebende Bank bereit erklärt, bis auf Weiteres die fälligen Kredite nicht einzufordern. „Das gibt uns die Chance, weitere Möglichkeiten der Refinanzierung aus zu loten“, so Neschen-Vorstand Henrik Felbier auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt steht Neschen bei J.P. Morgan mit 24,3 Millionen Euro in der Kreide.

An der Börse wurde die Nachricht Freitagmorgen mit einem Absacken des Kurses um über zehn Prozent auf 16 Cent bewertet. Allerdings ist die Neschen-Aktie in den vergangenen Wochen durch eine hohe Volatilität geprägt gewesen: Die Bandbreite der Kurse schwankte zwischen neun bis 23 Cent, bei teilweise hohen Umsätzen.

Unabhängig von der Entwicklung rund um den geplatzten Einstieg des Investors hat die Neschen AG Anfang der vergangenen Woche zu einer außerordentlichen Hauptversammlung am 27. März um 12 Uhr in das Maritim Airport Hotel in Hannover eingeladen. Dort wird der Vorstand anzeigen, dass bei der Aktiengesellschaft ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist, so wie es vom Aktiengesetz gefordert wird. Eine Beschlussfassung über den einzigen Tagesordnungspunkt ist nicht vorgesehen, es sei denn, dass auf Antrag von Aktionären die Tagesordnung nachträglich erweitert wird. rc



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