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Kreispolitiker unterstützen NABU-Projekt Gelbbauchunken

Steinbruch als Lebensraum

Hameln-Pyrmont. Das Interesse am bundesweiten Gelbbauchunken-Förderprojekt des NABU-Landesverbandes Niedersachsen war der Auslöser für eine Exkursion in den Steinbruch Liekwegen im Landkreis Schaumburg, die die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und erneuerbare Energien des Landkreises Hameln-Pyrmont unter Leitung der Ausschussvorsitzenden Barbara Otte-Kinast unternahmen.

veröffentlicht am 01.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:41 Uhr

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Auf diesem Wege wollten sich die Ausschussmitglieder umfassend über das Projekt informieren, in das auch Bereiche des Landkreises Hameln-Pyrmont mit einbezogen werden sollen. Gleichzeitig sollte die Exkursion Kenntnisse darüber vermitteln, wie im Zuge der Rekultivierung von stillgelegten Steinbrüchen Belange des Naturschutzes, zugleich aber auch die Vermittlung von Umweltinformationen für die Bevölkerung berücksichtigt werden könnten.

Die Gelbbauchunke ist auf der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ und in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Deutschland trägt laut NABU eine besondere Verantwortung für diese Art, da sich hier sowohl ihre nördliche Verbreitungsgrenze als auch ein bedeutender Teil der Weltpopulation befindet.

Unter Leitung der NABU-Vertreter Christian Höppner und Bruno Scheel wurde den Ausschussmitgliedern die Grundidee von der Entwicklung des ehemaligen Steinbruches in ein Naturreservat dargelegt. Vor Ort wurden ihnen Gelbbauchunken, Kreuzkröten sowie seltene Tier- und Pflanzenarten präsentiert, die die große Bedeutung des ehemaligen Steinbruches für den Naturschutz belegen. Aber auch die Notwendigkeit ständig erforderlicher Pflegemaßnahmen zur langfristigen Erhaltung dieses Biotopareals wurde angesprochen und demonstriert.

Barbara Otte-Kinast zeigte sich sehr überzeugt von dem Projekt und fasste als Ergebnis zusammen: „Wir sollten nun schauen, wo wir im Landkreis Hameln-Pyrmont in Zusammenarbeit mit dem NABU und der Naturschutzbehörde ein ähnliches Projekt auf die Beine stellen können.“ Britta Kellermann, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses: „Unglaublich, was für Amphibien sowie seltene Pflanzenarten den Lebensraum Steinbruch nutzen. Das spricht dafür, unter anderem auch den Ith-Steinbruch einer genauen Überprüfung zu unterziehen.“



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