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Dewezet unterstützt ehrenamtliches Engagement mit neuen Angeboten für die Öffentlichkeitsarbeit

Starke Partner: Vereine und Tageszeitung

Hameln-Pyrmont (juni). Ein unheilvolles Szenario: Auf den Dörfern herrscht bedrückende Stille, die Straßen der Stadt liegen nach Feierabend verlassen da. In Sporthallen, Gemeindezentren und Veranstaltungsräumen nichts als gähnende Leere und Langeweile. Keine Kirmes lockt mit Musik, kein Fest verspricht ein wenig Abwechslung. Doch damit nicht genug: Tausende von Menschen – Alte, Bedürftige, frustrierte Jugendliche und Kinder – bleiben sich selbst überlassen, weil sich niemand mehr ihrer Nöte annimmt. Die Vereine haben ihre Arbeit eingestellt.

veröffentlicht am 01.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Soweit ist es glücklicherweise noch nicht: Im Landkreis Hameln-Pyrmont gestalten aktuell an die tausend Gruppierungen das öffentliche Leben maßgeblich mit. Durch ihre festen Strukturen – die manchmal belächelt werden – schaffen sie, was dem Einzelnen kaum möglich wäre: wirklich etwas zu bewirken. Und trotzdem haben fast alle Vereine dasselbe Problem: Immer weniger Menschen sind bereit, einen Teil ihrer Freizeit der ehrenamtlichen Arbeit zu opfern und obendrein noch einen, in der Regel bescheidenen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

Das nachlassende Interesse am Wirken und Walten der Vereine geht auch an der Dewezet nicht spurlos vorbei: In einer aktuellen Studie unserer Zeitung, die das Leseverhalten von Zeitungslesern unter 60 Jahren untersucht hat, erzielte die entsprechende Berichterstattung nahezu durchgehend erschreckend niedrige Beachtungswerte. Während im Schnitt rund 13 Prozent eines Beitrags gelesen werden, liegt die Durchlesequote eines klassischen Jahreshauptversammlungs-Artikels zwischen einem und zwei Prozent.

Anlass genug für die Redaktion, einmal grundsätzlich über ihren Umgang mit Themen aus den Vereinen nachzudenken, denn offensichtlich trifft ihre Berichterstattung in diesem Bereich heute nicht mehr den Nerv der Leser, die jünger als 60 Jahre sind. Und ist insofern unter Umständen auch nicht ganz unschuldig an der negativen Entwicklung, die die Vereine in Form von sinkenden Mitgliederzahlen zu spüren bekommen.

„Wir von hier“ gibt Vereinen einen festen Platz im Blatt.

Glücklicherweise hat die Studie, die das geringe Interesse an der sogenannten „Regularien-Berichterstattung“ enthüllte, gleichzeitig auch wichtige Anhaltspunkte für mögliche Verbesserungen geliefert. So zeigte sich zum Beispiel deutlich, dass die Mehrzahl der Leser themenorientierte Beiträge gegenüber terminorientierten bevorzugt. Die Redaktion möchte daher auch den Vereinen zukünftig verstärkt Gelegenheit geben, sich zu aktuellen Themen zu äußern und auf diese Weise öffentlich darzustellen, wo ihre Aufgabenschwerpunkte liegen. Um bei der inhaltlichen Zusammenarbeit strukturiert vorgehen zu können, bittet die Redaktion alle Vereine darum, ihre Arbeitsbereiche sowie einen Ansprechpartner schriftlich zu benennen (an redaktion@dewezet.de oder Deister- und Weserzeitung, Redaktion, Stichwort: Vereinsthemen, Baustraße 44, 31785 Hameln).

Darüber hinaus bietet die Dewezet Vereinen verschiedene Möglichkeiten an, ihre Öffentlichkeitsarbeit selbst in die Hand zu nehmen:

Für die Rubrik „Neues aus der Nachbarschaft“ können Vereine selbst Beiträge über ihre Arbeit verfassen und Fotos machen. Texte und Bilder finden den Weg in die Redaktion per Post oder E-Mail an die oben genannten Adressen, werden dort bearbeitet und in der Zeitung veröffentlicht.

Für kostenlose Terminankündigungen aus den Vereinen, die sich vor allem an Mitglieder richten, wird jeweils dienstags eine eigene Rubrik in der Dewezet-„Fundgrube“ eingerichtet. Entsprechende Meldungen können per E-Mail an vereinsmeldungen@dewezet.de oder telefonisch unter der Nummer 05151/200-333 aufgegeben werden. Einsendeschluss ist hierfür immer der Freitag. Vereine, die dieses Angebot regelmäßig nutzen möchten, können via Mail an vereinsmeldungen@dewezet.de die Einrichtung eines Online-Benutzerkontos anfordern. Bitte nennen Sie in der Mail Namen und Anschrift Ihres Vereins, den Namen des Vorsitzenden, Ihre Telefonnummer sowie die Email-Anschrift. Sie erhalten dann eine Rück-Mail mit Benutzernamen und Passwort für Ihr Vereinskonto, mit denen Sie im Internet Ihre aktuellen Termine selbstständig eintragen können. Sie klicken dazu auf der Startseite www.dewezet.de „Online-Service-Center“ an, loggen sich mit Benutzernamen und Kennwort ein und wählen in der linken Menü-Leiste „Anzeige aufgeben“. Auf der nächsten Seite klicken Sie auf „Deister- und Weserzeitung, Hauptausgabe“, wählen „Fundgrube“ aus und gehen dann in die Unterrubrik „Vereine“. Ankündigungen von Veranstaltungen, die sich an ein breites Publikum wenden, senden Sie bitte weiterhin direkt an die Redaktion. Sie werden selbstverständlich auch künftig auf den jeweiligen Lokal- und Kreisseiten abgedruckt.

Ein weiteres Angebot für Vereine ist die Internet-Plattform „Wesio“. Unter www.wesio.de können Sie Ihre Organisation kostenlos anmelden und Bilder, Videos, Texte und Termine online veröffentlichen. Wenn Sie Fragen zu Wesio haben, berät Sie unser Community-Manager Kalle Vogt gern telefonisch unter 05151/200-437.

Vereine zu Gast bei der Dewezet: Chefredakteurin Julia Niemeyer erläutert den Besuchern das veränderte Konzept der Zeitung. Fotos: Wal



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