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400 Teilnehmer auf REK-Konferenz

Stärke durch Kooperation

WESERBERGLAND.Von geglückten Projekten der Nachbarn lernen und die Region voranbringen – das ist der Anspruch der Landräte und Vertreter aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg und Nienburg/Weser. Gestern trafen sich fast 400 Konferenzteilnehmer aus der Region, dem Land Niedersachsen und der EU zur sechsten Regionalkonferenz der Regionalen Entwicklungskooperation Weserbergland im Weserbergland-Zentrum.

veröffentlicht am 23.10.2017 um 21:15 Uhr

Jens Spickermann

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Sieben Themenfelder wurden in der Konferenz behandelt: Wirtschaft, Bildung, Umwelt/Klimaschutz, Gesundheit, Mobilität, ländliche Entwicklung und soziale Innovation – Bereiche in denen gemeinsam Fortschritte erzielt werden sollen. „Wir wollen dazu beitragen, dass es sich in unseren Landkreisen gut leben lässt“, sagte Schaumburgs Landrat Jörg Farr. Besonders die Digitalisierung wollen die REK-Teilnehmer in den nächsten Jahren voranbringen, lautete ein Fazit der Konferenz. Dieser Bereich habe viele Facetten und spiele bei allen anderen wichtigen Themenbereichen eine Rolle. Auch in der Bildung, der Gesundheit und bei den öffentlichen Verkehrsmitteln biete die Digitalisierung viele Chancen und Herausforderungen.

Als besonders erfolgreich werteten die Landkreis-Vertreter unter anderem die Fortschritte, die in den vergangenen Jahren im Tourismus erzielt worden seien. „Diese Wachstumsraten hätte man ohne die Kooperation nicht geschafft“, sagte Landrätin Angela Schürzeberg vom Landkreis Holzminden. Wenn man Themen gemeinsam anfasse, könne man eine große Stärke entwickeln, so ihr Fazit. Die Botschaft, die die Landkreise gemeinsam an die EU aussenden wollen sei außerdem, dass nicht nur die wirtschaflich schwachen Regionen in der EU eine Förderung verdienen, sondern dass auch die starken Regionen davon profitieren, so Karin Beckmann Landesbeauftragte für den Bezirk Leine-Weser.

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