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Städte und Gemeinden fordern finanziellen Ausgleich für Urlaubsurteil im öffentlichen Dienst

Hameln-Pyrmont (HW). Für junge Leute im öffentlichen Dienst ist es eine tolle Nachricht: Auch ihnen stehen nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts 30 Urlaubstage zu. Anders sehen das die kommunalen Arbeitgeber. Sie haben am Donnerstag überraschend eine neue Förderung aufgestellt. Sie fordern einen finanziellen Ausgleich für das jüngste Urlaubsurteil.

veröffentlicht am 29.03.2012 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:41 Uhr

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Hameln-Pyrmont  (HW). Für junge Leute im öffentlichen Dienst ist es eine tolle Nachricht: Auch ihnen stehen nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts 30 Urlaubstage zu. Anders sehen das die kommunalen Arbeitgeber. Sie haben am Donnerstag überraschend eine neue Förderung aufgestellt. Sie fordern einen finanziellen Ausgleich für das jüngste Urlaubsurteil.

Nach Rechnung der kommunalen Arbeitgeber führt der Wegfall der altersabhängigen Staffelung im Tarifvertrag deutschlandweit zu einem Verlust von 1,6 Millionen Arbeitstagen im Jahr und Mehrkosten von 250 Millionen Euro. Dies müsse beim Volumen des neuen Gehaltstarifvertrages berücksichtigt werden.  Für die in Potsdam verhandelnden Gewerkschaftsvertreter allerdings ist die Forderung der Arbeitgeber nicht diskutabel.

Laut Michael Patschkowski, Gewerkschaftssekretär im ver.di-Bezirk Hannover/Leine-Weser, käme es jetzt darauf an, dass sich die Arbeitgeber bewegen, sonst drohe ein unbefristeter Streik, „der nicht nur ein paar Tage dauert“. Die Gewerkschaftsmitglieder seien „kampfbereit“, um ihrer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt Nachdruck zu verleihen.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont rechnet mit einem Tarifabschluss von 3,5 Prozent und hat entsprechend 656 000 Euro mehr für Personalkosten in den Haushalt 2012 eingestellt. Jeder weitere Prozentpunkt über dem kalkulierten Abschluss schlüge mit weiteren rund 188 000 Euro zu Buche.

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