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Erfolg für Skater: Laut Verwaltungsvorlage werden Wünsche erfüllt

Stadt will 40 000 Euro locker machen

Rinteln. Plötzlich sind alle dafür: Nachdem die heimischen Parteien das Thema Skatepark lange nur stiefmütterlich behandelten, geht es jetzt Schlag auf Schlag. Laut einer Verwaltungsvorlage für den Bauausschuss sollen bis zu 40 000 Euro (abzüglich der Spenden) für den Skatepark bereitgestellt werden.

veröffentlicht am 18.04.2016 um 19:30 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

von jakob gokl
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Rinteln. Plötzlich sind alle dafür: Nachdem die heimischen Parteien das Thema Skatepark lange nur stiefmütterlich behandelten, geht es jetzt Schlag auf Schlag. Laut einer Verwaltungsvorlage für den Bauausschuss sollen bis zu 40 000 Euro (abzüglich der Spenden) für den Skatepark bereitgestellt werden. Noch im März sprach die Stadt von „allenfalls 15 000 bis 17 000 Euro“, mit denen lediglich die im Oktober abgebauten Rampen ersetzt worden wären.

Doch die Skater haben in den vergangenen Monaten bewiesen, wie ernst ihnen ihr Anliegen ist. Mit Veranstaltungen wie dem „Osterskaten“, Spendensammlungen, einer eigenen Facebookseite und zuletzt dem Auftritt bei „Rinteln mobil“ konnten sie offenbar die Parteien überzeugen. Auf Anfrage signalisierten Heinrich Sasse (WGS), Astrid Teigeler-Tegt-meier (SPD) und Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Rauch bereits ihre Zustimmung zum Vorschlag der Verwaltung.

„Das wäre fantastisch“, betonte Sasse, der selbst Spenden für die Skateanlage sammelt und für die Skater wirbt. „Das sind tolle, absolut friedfertige Leute, die ihren Platz sauber halten und sich kümmern.“ Er wolle auch weiterhin in den Fraktionen dafür werben, dass dem Antrag zugestimmt werde. „Die Stadt investiert hier ja in sich selbst“, sagte er in Blick auf jene, die lieber eine Vereinsgründung der Skater sehen würden. Der Skatepark gehöre ja der Stadt, „und die Betonteile kann auch keiner mal eben wegtragen“. Auch in der von Bürgermeister Thomas Priemer unterzeichneten Verwaltungsvorlage wird dafür plädiert, für die Anlage Betonelemente zu verwenden. „Der auf dem Gelände vorhandene Gussasphalt ist in einem guten Zustand und kann nach heutigen Erkenntnissen noch langfristig genutzt werden“, so die Vorlage. Für die genaue Ausgestaltung der wiederhergestellten Anlage steht die Stadt in Kontakt mit den Skatern. Ortsbürgermeister Rauch betonte: „Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Geld dort gut angelegt ist.“

Die 40 000 Euro für den Skatepark müssen vom Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung als außerplanmäßige Haushaltsmittel abgesegnet werden.



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