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Nagel: 10 000 Sportler betroffen – Gehrden schlecht erreichbar

Sportring warnt vor Klinik-Schließung

Springe. Scharfe Kritik am beabsichtigten Aus für das Krankenhaus kommt nun auch vom Sportring Springe. In einem offenen Brief hat Vorsitzender Klaus Nagel die Regionsversammlung aufgefordert, von den Schließungsplänen Abstand zu nehmen. Nagel, der nach eigenen Worten für die in 41 Vereinen der Stadt organisierten rund 10 000 Mitglieder spricht („Wir sind alle betroffen“), erinnert die Politiker an deren Wahlversprechen. „Eine wohnortnahe Krankenhausversorgung wurde von allen politischen Parteien vor den Kommunalwahlen als soziale Notwendigkeit nie infrage gestellt. Es sieht so aus, als ob dies nun nicht mehr gilt“, stellt der Sportring-Chef ernüchtert fest.

veröffentlicht am 08.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

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Selbst das nächstgelegene Krankenhaus in Gehrden sei für viele Springer Bürger mit öffentlichen Verkehrsmitteln erst nach zweimaligem Umsteigen zu erreichen. „Betroffen sind hiervon wegen des hohen Zeitaufwandes besonders ältere Mitbürger und Eltern. Es ist unstrittig, dass häufige Besuche durch Angehörige und Freunde den Heilungsprozess fördern“, sagt Nagel. Die der Öffentlichkeit vom Management jetzt erst genannte Unterdeckung des Krankenhauses Springe von jährlich bis zu drei Millionen Euro wird von ihm angezweifelt. Wahr sei vielmehr, dass ein möglicher Klinikneubau nach der Schließung der Standorte Springe, Lehrte und Großburgwedel über 200 Millionen Euro kosten werde.mf



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