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Der 34-jährigen Groß Berkeler wird mit Mehrheit im ersten Wahlgang zum Bundestagskandidaten gekürt

SPD will Schraps nach Berlin schicken

BUCHHAGEN. Bei der Wahlkreiskonferenz der SPD am Samstagnachmittag in der Mittendorf-Gastronomie in Buchhagen haben die SPD-Unterbezirke Hameln-Pyrmont und Holzminden den 34-jährigen Groß Berkler Johannes Schraps im ersten Wahlgang zum Bundestagskandidaten für den Bundestagswahlkreis 46 nominiert. Schraps soll damit die Nachfolge der langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller antreten.

veröffentlicht am 23.01.2017 um 11:01 Uhr

Johannes Schraps
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Von den 187 anwesenden Stimmberechtigten haben 184 ihre Stimmen abgegeben. Bei einer ungültigen Stimme votierten 115 Genossinnen und Genossen (63 Prozent) für Schraps.

Dem Groß Berkeler war die Bundestagskandidatur bereits im vorigen Jahr durch eine Findungskommission des Unterbezirks Hameln-Pyrmont angetragen worden. Der 34-Jährige – bereits seit seinem 16. Lebensjahr Parteimitglied – ist in Groß Berkel aufgewachsen. Dort hat er sich über die Jusos bis in den Unterbezirksvorstand hochgearbeitet. Er hat Politikwissenschaften und Europäische Integration studiert. Nach seinem Studium arbeitete er drei Jahre im Europäischen Parlament in Brüssel und ist jetzt Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten in Berlin. Er konnte damit als einziger der drei bei der Wahlkreiskonferenz zur Wahl anstehenden Kandidaten bereits Erfahrungen auf dem Berliner Bundestagsparkett vorweisen.

Hatten die Holzmindener Sozialdemokraten in den Jahren zuvor keine eigenen Kandidaten vor der Bundestagswahl ins Rennen gebracht, so hatten sich in Buchhagen jetzt gleich zwei Einzelbewerber für den den südlichen Unterbezirk zur Wahl gestellt: Der Rühler Christoph Schnurpfeil, 46 Jahre alt, Sozialpädagoge und Redakteur, sowie Steffen Knippertz aus dem Hamelner Ortsteil Hastenbeck, ehemaliger Stadtoldendorfer, 33 Jahre alt, Lehrer und Anti-Gewalt- und Kompetenztrainer. Während Schnurpfeil bei der Abstimmung nur 22 Stimmen (12 Prozent) bekam, musste sich Knippertz mit 46 Stimmen (25 Prozent) begnügen.

Für Schraps dürfte dieses Wahlergebnis ein Zeichen gewesen sein, dass der Unterbezirk Hameln-Pyrmont mit 105 anwesenden Stimmberechtigten wohl relativ geschlossen hinter ihm stand. Für den Unterbezirk Holzminden waren 68 Stimmberechtigte bei der Wahlkreiskonferenz erschienen. Aus den Northeimer Gemeinden Uslar und Bodenfelde, die ebenfalls dem Wahlkreis 46 angehören, waren 14 Stimmberechtigte nach Buchhagen gekommen.



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