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Wahlkampf bestimmt Neujahrsempfang der SPD / Regierungswechsel gefordert

Sozialdemokraten sprühen vor Optimismus

Bad Münder (joa). Ganz im Zeichen des Wahlkampfes, der Bürgermeisterwahl am 26. Februar in Bad Münder und der Landtagswahl am 13. Januar des kommenden Jahres stand der Neujahresempfang der SPD. Eingeladen hatten gestern Abend der SPD-Unterbezirk Hameln-Pyrmont gemeinsam mit dem SPD-Stadtverband Bad Münder, und rund 200 Gäste waren der Einladung in die Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte nach Bad Münder gefolgt. Und so standen denn auch zwei Kandidaten im Mittelpunkt des Empfanges: zum einen Hartmut Büttner, SPD-Bürgermeisterkandidat für Bad Münder, und zum andern Stephan Weil, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl und damit Herausforderer des derzeitigen CDU-Ministerpräsidenten David McAllister.

veröffentlicht am 14.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

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Ulrich Watermann hielt sich als stellvertretender Unterbezirksvorsitzender bei seiner Begrüßung kurz: Er erinnerte an die Hauptereignisse des vergangenen Jahres, die direkte Auswirkungen auf den Landkreis gehabt haben, an die Euro-Krise und den beschlossenen Ausstieg aus der Atomindustrie. In die Positiv-Bilanz des Vorjahres ordnete Watermann den erfolgreichen Arbeitskampf bei der Postbank und die Wahl der heimischen Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller in den SPD-Bundesvorstand ein.

Als „Erfolgskandidaten“ kündigte er dann als ersten Redner des Neujahrsempfanges den Bürgermeister-Kandidaten für Bad Münder, Hartmut Büttner, an, der die Nachfolge von SPD-Bürgermeisterin Silvia Nieber in der Kurstadt am Deister antreten will. Der Hamelner Büttner, der seine Verwaltungslaufbahn in der Rattenfängerstadt begonnen hat, war dann beim Land tätig, und arbeitet derzeit bei der Stadt Hessisch Oldendorf. Politisch bereits im Kreistag aktiv, will er in Bad Münder mit dem Leitsatz antreten: „Die Zeit der Zuwächse ist vorbei.“ Deshalb, so Büttner, sehe er es als Zukunftsaufgabe für die Stadt an, die Ehrenamtlichkeit zu fördern: „Die Bürger müssen an der Gemeinschaft mitarbeiten“, so der Bürgermeisterkandidat in seiner werbenden Ansprache.

Deutliche Wahlkampfhilfe bekam der Bürgermeister-Aspirant von Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil: „Hartmut Büttner soll Bürgermeister von Bad Münder werden“, meinte der SPD-Spitzenkandidat. Als Ziel für 2012 gibt Weil vor, „dafür zu arbeiten, dass wir 2013 wieder eine sozialdemokratische Landesregierung haben“.

Und er versprühte Zuversicht, dass es zum Ende des Jahres 2013 auch in Berlin „ein Ende für Schwarz-Gelb geben wird“. Die Wähler hätten erkannt, „dass die FDP lediglich Wirtschaftsinteressen vertritt“ und die CDU derzeit in ihrer Angst, die Macht zu verlieren, politischem Opportunismus verfallen sei. Weil sagte unter Applaus der Gäste: „Dieses Land braucht aber endlich eine konstante Politik, die über Jahre glaubwürdig bleibt.“

Stoßen beim SPD-Neujahrsempfang auf 2012 an (v.l.): Bad Münders Stadtverbandsvorsitzender Heinrich Söfjer, Bürgermeisterkandidat Hartmut Büttner und Landtagsspitzenkandidat Stephan Weil.

Foto: Wal



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