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Infos für den Landkreis Hameln-Pyrmont

So wird das Wetter heute

WESERBERGLAND. Regenschirm einpacken oder Sonnencreme auftragen? Unsere Karte verrät, wie das Wetter in der Region wird.

veröffentlicht am 04.07.2019 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 27.05.2020 um 15:47 Uhr

Am Donnerstag gibt es in der Nordwesthälfte Deutschlands bis zu 16 Stunden Sonnenschein. Richtung Südosten ziehen Wolken einer Wetterfront durch, die nahe der Grenzen zu Tschechien und Österreich dichter sind. Aus ihnen regnet es zu Tagesbeginn in Sachsen, nachfolgend dann im östlichen Bayern. Vor allem am Alpenrand ist es auch länger nass. Die Nachmittagstemperaturen liegen an der Nordsee und im Chiemgau nur wenig über 15 Grad, sonst sind es meist 18 bis 24 Grad.

 Am Freitag ändert sich an der Temperaturverteilung und den Höchstwerten nur wenig. Am wärmsten wird es mit knapp 25 Grad entlang des Rheins, in den anderen Landesteilen werden meist 17 bis 21 Grad erreicht. Über der Osthälfte bilden sich tagsüber teils dichtere Wolken, es bleibt allerdings fast überall trocken. Am längsten scheint die Sonne im Rheinland.

Für das Wetter an Pfingsten sieht es überwiegend freundlich aus. Bei Temperaturen um 20 Grad zeigen sich im Tagesverlauf vor allem Richtung Südosten teils viele Wolken. Regen gibt es jedoch nur sehr wenig. Wärmer ist es generell am Rhein. Erst am Pfingstmontag machen die Temperaturen voraussichtlich auch von der Ostsee bis nach Bayern einen Satz nach oben.

Garten und Klimawandel

Anpassung an die Veränderungen – Regenwasser richtig nutzen 

Trockenheit, Hitze, Verschiebung der Jahreszeiten und milde Winter – All das wirkt sich auch auf unsere Gärten aus. Die Voraussetzungen für ein erneutes Dürrejahr sind nach dem extrem trockenen Frühling 2020 jedenfalls gegeben. Doch wie kann man auf die Veränderungen reagieren und wie einen klimafesten Garten anlegen? WetterOnline hat einige Tipps gesammelt. 

Regenwasser nutzen 

Bereits in den vergangenen Hitzesommern ist der Wassermangel zu einem Problem für Gärten und Gärtner geworden und auch dieser Sommer droht, trocken zu werden. Regelmäßiges Sprengen und Bewässern mit kostbarem Leitungswasser strapaziert auf Dauer nicht nur den Geldbeutel, sondern verschwendet auch Ressourcen. Obwohl es langfristig sinnvoll erscheint, die Pfanzenauswahl den neuen Verhältnissen anzupassen, kann man zusätzlich einiges machen, um den seltenen Regen auszunutzen. „Sehr nützlich ist das Auffangen von Regenwasser in Regentonnen, auf das man in trockenen Zeiten zurückgreifen kann. Regentonnen kann man übrigens auch an die Regenrinnen des Hauses anschließen.“, erklärt Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline. „Eine in den Boden eingelassene Zisterne zum Auffangen des Wassers ist zwar aufwendiger, aber eine lohnenswerte Investition. Ein naturnaher Gartenteich ist ein Wasserspeicher, der durch die kühlende Verdunstung zusätzlich ein behagliches Mikroklima schafft und dazu noch zahlreiche Tiere und Pflanzen beherbergen kann.“, so Heck.  

Wasser im Boden speichern 

Der Gartenboden sollte so gestaltet werden, dass Wasser gut eindringen kann und sich möglichst lange in ihm hält. Das A und O ist hier, die Flächen nicht zu versiegeln. Je mehr Boden versiegelt ist, desto weniger Speicher steht zur Verfügung. Nackter Erdboden ist grundsätzlich zu vermeiden. „Die oberste Bodenschicht sollte nur etwas gelockert werden. Vollständiges Umgraben bietet zu viel Angriffsfläche für Austrocknung. Eine dichte Bepflanzung schützt vor dem Austrocknen durch Sonne und Wind. Humus, den man am besten durch einen eigenen Komposthaufen gewinnt, versorgt den Boden mit Nährstoffen und gibt die in ihm gespeicherte Feuchtigkeit langsam an die Pflanzen ab. Auch mit einer Mulchschicht aus Grasschnitt kann man den Boden vor Verdunstung schützen.“, rät Heck. 

Garten uneben anlegen

Eine unebene Fläche ist geeigneter, um Wasser aufzufangen und zu speichern. In den Senken kann sich das Wasser sammeln und langsam versickern. Die Hügel schützen vor Wind, der die Feuchtigkeit wegträgt. Birgit Heck: „Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen zum Anlegen von sogenannten Kraterbeeten, in denen die Feuchtigkeit optimal gehalten wird.“ 

Auswahl der Pflanzen

Auf der sicheren Seite ist, wer standortangepasste Pflanzen wählt. Es gibt besonders hitzetolerante größere Stauden, die anderen Pflanzen Schatten spenden können. Im Allgemeinen sollte auf Bäume und andere Schattenspender nicht verzichtet werden. Im Gemüsegarten ist eine Mischkultur von größeren und kleineren Pflanzen ideal. Ganz nebenbei fördert eine ausgeklügelte Mischkultur auch den gegenseitigen Schutz vor Schädlingen. 

 

Quelle: www.wetteronline.com



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