weather-image
20°

Signal für Fusion von Landkreisen im Weserbergland

Hameln/Holzminden (dpa). Geht es am Ende mit der Fusion der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sowie vielleicht sogar auch Schaumburg und Nienburg schneller als gedacht? In die Debatte über die Fusion von Landkreisen ist angesichts des Einwohnerschwundes jedenfalls neue Bewegung gekommen. Der Landrat des Landkreises Holzminden, Walter Waske (SPD), signalisierte gestern Bereitschaft für eine Fusion mit einem Nachbarkreis. Als mögliche Partner nannte er die Landkreise Hameln-Pyrmont, Hildesheim oder Northeim.

veröffentlicht am 08.10.2009 um 18:45 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Wir müssen uns entscheiden, wohin wir wollen“, sagte Waske am Rande eines Landesentwicklungsforums in Hannover.
 Die Einwohnerzahl des Landkreises Holzminden von rund 75 000 Einwohnern werde weiter sinken. Waske hatte Fusionen bislang skeptisch betrachtet. Der Landrat des wesentlich größeren Kreises Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte (SPD), zeigte sich erneut aufgeschlossen für eine mögliche Fusion. Die kleineren Landkreise müssten aber auf die größeren zugehen. Sonst könne der Eindruck einer „Besetzung“ entstehen. Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat rund 163 000 Einwohner.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare