weather-image
18°
×

Ein großes Dankeschön!

Sie sind echte Helden des Alltags

Ohne Zweifel leben wir gerade in einer schlimmen Zeit. Das Coronavirus hat eine schwere Krise ausgelöst. Seit Wochen werden Menschen krank, manche sterben, das öffentliche Leben steht weitestgehend still, Geschäfte sind dicht, Existenzen gehen kaputt. Doch es gibt Lichtblicke. Diese Zeit bringt auch echte Helden hervor - zehn von ihnen zeigen wir in diesem Artikel. Ihnen gilt unser Dank!

veröffentlicht am 04.04.2020 um 06:00 Uhr

Sie sind Menschen, die füreinander einstehen und anderen helfen; Menschen, die durch ihre Arbeit das Leben am Laufen halten; Menschen, die pflegen, versorgen, schützen, bewachen, beliefern, und und und.

Bei diesen zehn Menschen wollen wir uns stellvertretend für alle ihre Kollegen hier bedanken – Danke fürs Tun, fürs Unterstützen, fürs Helfen. Danke!

Andy Jalass, Intensivpfleger im Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont

„Wir haben uns unseren Beruf ausgesucht, weil wir den Kranken helfen wollen“, sagt Andy Jalass vom Bathildiskrankenhaus. Das gelte auch in Corona-Zeiten, sagt der Pflege-Abteilungsleiter der Intensivstation. Er und seine Kollegen vertrauen auf ihre Arbeit und ihre Klinik, denn viele Menschen brauchen sie gerade jetzt.

Claudia Büttner, Medizinisch-technische Assistentin bei Nordlab

Seit Wochen im Dauereinsatz: Zwischen 300 und 600 Corona-Tests führen Claudia Büttner und ihre Kollegen im Hamelner Nordlab durch – pro Tag. Proben entgegennehmen, listen, vorbereiten, Tests und Analysen durchführen, Auswertungen machen. Das ist Schwerstarbeit, bei der niemand auf die Uhr guckt.

Lina Schmidt, Masken-Näherin bei der Tuncer Schneiderei in Hameln

Schneiderin Lina Schmidt aus Hameln steht stellvertretend für alle, die momentan Gesichtsmasken nähen. Ihre Chefin Yesim Tuncer gibt die Masken kostenlos ab: „Helden tragen Masken. Wir wollen nichts dafür verlangen.“ Lina Schmidt sagt: „1500 Masken haben wir in zwei Tagen schon ausgegeben.“

Michael Krüger, Paket-Zusteller, Deutsche Post in Hameln

Allen, die täglich Pakete, Post oder die Zeitung in die Haushalte bringen, gilt unser Dankeschön. Zum Beispiel Paketzusteller Michael Krüger – der hat täglich Kontakt zu 120 bis 130 Kunden. „Wir arbeiten trotz Krise, haben Handschuhe und bleiben beim Kunden auf Abstand“, sagt der 59-jährige Diederser.

Tobias Piwkowski, Notfallsanitäter bei der Rettungswache Elbrinxen

„Bei Dienstantritt wird die Übergabe mit der vorigen Schicht so kurz und knapp wie möglich gehalten“, sagt Notfallsanitäter Tobias Piwkows-ki. Der 37-Jährige ist an der Rettungswache Elbrinxen stationiert und arbeitet für den Kreis Lippe. Und im Einsatz „statten wir uns mit einer Atemschutzmaske aus“.

Haji Fakhro, Sicherheitsdienst secure.made in Hameln

Dass er mal Türsteher beim Lidl sein würde, das hat Haji Fakhro (33) auch nicht gedacht. Der gebürtige Hamelner achtet darauf, dass alle Kunden Abstand halten – und deswegen auch nur mit Einkaufswagen in den Markt gehen. Fakhro: „Ich desinfiziere die Wagen und halte für die Kunden Handschuhe bereit.“

Olaf Schiller, Lkw-Fahrer bei TransLogistik in Hameln

„Es macht einen stolz, wenn man abgeladen hat und die Regale gefüllt werden können“, sagt der Berufskraftfahrer Olaf Schiller von der Spedition TransLogistik. Er gehört zu denen, die die Supermarktketten versorgen. „Ein knochenharter Job“, sagt er, „aber wir sind ja froh, an der Basis arbeiten zu können.“

Dr. Silke Farin, Medizinerin und Leiterin des Gesundheitsamts in Hameln

Die 50 Kollegen vom Gesundheitsamt arbeiten in der Corona-Zeit quasi durch: „Sieben Tage die Woche, jeweils zwölf bis dreizehn Stunden“, sagt Dr. Silke Farin. Hauptaufgabe ist es, mögliche Infektionsketten zu recherchieren – und unzählige Anfragen von Privatpersonen, Betrieben und Einrichtungen zu beantworten.

Janina Müller, Polizeikommissarin bei der Polizei Bodenwerder

Janina Müller sieht die aktuelle Situation als Herausforderung an. Auch wenn die Maßnahmen, die sie und ihre Kollegen von der Polizei Bodenwerder durchsetzen müssen, nicht immer zu 100 Prozent positiv aufgenommen werden, „sind sie sehr wichtig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern“, sagt die 33-Jährige.

Ulrike Algarve, Kassierin bei Edeka in Hameln

Ulrike Algarve hat bei Edeka an der Supermarkt-Kasse naturgemäß viel Kundenkontakt. „Jetzt in dieser Zeit“, sagt sie, „ist es schon recht stressig.“ Aber: Die allermeisten Kunden haben Verständnis für die neuen Einkaufsregeln, erzählt sie. Sie selbst trage Handschuhe und eine Plexiglasscheibe schütze ebenfalls.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt