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Ina Freymann aus Bad Münder für Master-Arbeit ausgezeichnet

Sie ist „Studentin des Jahres“

Hameln/Bad Münder. Es ist ein „Titel“, der nur durch Leistung erreicht werden kann – „Studentin des Jahres“. Verliehen wurde er jetzt der 29-jährigen Betriebswirtschaftlerin Ina Freymann aus Bad Münder für ihre ausgezeichnete Master-Arbeit, die sie zum Abschluss ihres Fernstudiums an der privaten deutschen AKAD-Hochschule verfasste, um sich jetzt Master of Arts in Accounting nennen zu dürfen. Versüßt wurde der „Titel“ noch durch einen Scheck über 250 Euro. Aus ihrem Fernstudien-Jahrgang wurde ganzen vier Absolventen der Titel „Student des Jahres“ verliehen. Ihren Bachelor hatte die bei der BHW Bausparkasse im Controlling beschäftigte Ina Freymann zuvor mit einem dualen Studium an der Berufsakademie Hameln erworben.

veröffentlicht am 21.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

wolfhard f. truchseß
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Für den Master of Arts investierte die junge Frau ordentlich viel Geld. „Allein 15 000 Euro musste ich an Studiengebühren zahlen“, berichtet sie. „Dazu kamen dann aber auch noch Fahrt- und Übernachtungskosten von rund 7500 Euro, denn für 33 verschiedene Studienmodule gab es auch Seminare und Klausuren in Leipzig, Stuttgart, Pinneberg und Frankfurt mit Präsenzpflicht teilweise unter der Woche, teilweise an den Wochenenden.“ Das Ganze erledigte sie neben ihrem Fulltimejob bei der Tochter der Deutschen Bank. Stolz ist sie nicht nur auf ihre preisgekrönte Arbeit zum Thema „Basel III – Entwicklung einer Umsetzungsstrategie in Kreditinstituten und Untersuchung der Auswirkungen im Bankensektor“, froh ist sie auch darüber, dass das Studium auf mehreren Ebenen zu einer großen Bereicherung wurde: „Ich habe viel über mich selbst erfahren und gelernt, meinen Alltag äußerst effizient zu planen. Ich schaffe jetzt viel mehr in der mir zur Verfügung stehenden Zeit als vor dem Studium!“

Die Gründe für ihren Erfolg sieht Ina Freymann einerseits in ihrer intensiven Lernarbeit an den Wochenenden und zwei- bis dreimal abends nach der Arbeit. Andererseits aber auch darin, dass ihr Lebensgefährte „im Prinzip den ganzen Haushalt geschmissen hat“. Besonders wichtig sei aber auch gewesen, dass sie rechtzeitig realistische Wochen- und Monatspläne für das zu bewältigende Lernpensum erstellt habe. „Mit den Terminangeboten der Hochschule konnte ich schon zu Jahresbeginn planen, wann ich welche Seminare besuchen wollte, denn das musste auch mit der jeweils zu erwartenden Arbeitsbelastung vereinbar sein, die im Controlling nicht immer gleich sei, sich aber absehen lasse.“

Den Zeitbedarf habe sie mit Bildungsurlaub, fünf Tage pro Jahr, Urlaub und ihrem Arbeitszeitkonto organisatorisch in den Griff bekommen. Finanziell sei sie ganz auf sich allein gestellt gewesen. „Weder hat mich mein Arbeitgeber unterstützt, noch habe ich einen Bildungskredit aufgenommen. Ich habe das Studium geschafft, ohne Schulden zu machen.“

Bevor sie 2009 das Fernstudium begonnen habe, „habe ich lange überlegt, ob ich das wirklich machen will, dieses kontinuierliche abendliche Lernen“. Denn schließlich spiele sie auch noch ambitioniert Tennis für den TSC Fischbeck in der Verbandsliga und habe mit ihrer Mannschaft 2012 den Aufstieg und in diesem Jahr den Klassenerhalt geschafft.

Für ihre berufliche Zukunft wünscht sich Ina Freymann die Fortsetzung ihrer Karriere im Controlling, am liebsten dabei im strategischen oder dem Risiko-Controlling. „Ich bin auf jeden Fall offen für neue Arbeitsgebiete, möchte noch mehr kennenlernen und meinen Horizont erweitern.“ Und hat dabei auch schon andere ehrgeizige Ziele im Visier. „Ich will jetzt meine Russischkenntnisse aus der Schule vertiefen.“

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