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Ortsvereinsvorsitzender Werner Sattler: Schaumburger hat sich erst Ende November ins Spiel gebracht / Mitglieder entscheiden im Februar

Sewald statt Bartling – Hamelns SPD will eigenen Landtagskandidaten

Rinteln / Hameln (joa). Nachdem in den Stadtverbänden Rinteln und Hessisch Oldendorf Ende November Ex-Innenminister Heiner Bartling als Kandidat im Wahlkreis 38 für die Landtagswahl am 20. Januar kommenden Jahres ins Gespräch gebracht wurde, hat der SPD-Ortsverein Hameln einen anderen Landtagsaspiranten im Visier: Bei der Findungskommission der Sozialdemokraten aus Rinteln, Hessisch Oldendorf und Hameln, die gestern Abend in Rinteln tagte, hat die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hameln, Elke Meyer, vorgeschlagen, den 50-jährigen Thomas Sewald für die anstehende Landtagswahl ins Rennen zu schicken. Laut Werner Sattler, Chef der Hamelner Sozialdemokraten, ist der Welliehäuser – dort übrigens Ortsbrandmeister – „schon seit zwei Jahren bei uns im Gespräch und wäre durch seinen Wohnort in Hameln und seine Arbeitsstätte in Rinteln ein gutes Bindeglied für den Wahlkreis 38“.

veröffentlicht am 17.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Thomas Sewald, gebürtiger Hamelner, verheiratet, drei Kinder, begann seine berufliche Karriere bei Wesertal in Hameln, lernte das Handwerk des Elektroanlageninstallateurs und Energieelektronikers, legte dann auf dem zweiten Bildungsweg sein Fachabitur ab und studierte Elektrotechnik. Zwölf Jahre war Sewald bei den Stadtwerken in Hameln tätig, zuletzt als Prokurist. Dann war er drei Jahre bei der Getec Energie AG beschäftigt, einer Unternehmensgruppe, deren Angebot ein breites Spektrum von Dienstleistungen des Energiemarktes im Strom- und Gashandel umfasst.

Am 1. Januar 2004 wechselte Sewald zu den Stadtwerken Rinteln, wo er derzeit als technischer Leiter des Unternehmens tätig ist. Derzeit ist der Welliehäuser Pressewart und Internetbeauftragter im geschäftsführenden Vorstand des SPD-Ortsvereins Hameln und stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hameln-Pyrmont, wo er ebenfalls dem geschäftsführenden Vorstand angehört. Privat hat er sich neben der Freiwilligen Feuerwehr Welliehausen Radsport und Rudern sowie der Hundezucht verschrieben.

Wie Hamelns SPD-Vorsitzender Werner Sattler versichert, dürfte beim gestrigen Abschlussgespräch der Findungskommission in Rinteln aber auch noch nicht das letzte Wort über den Landtagskandidaten im Wahlkreis 38 gesprochen sein: Bei der Mitgliederversammlung des Hamelner SPD-Ortsvereins am 8. Februar, die in Afferde stattfinden wird, hat jedes Mitglied „das urdemokratische Recht“, so Sattler, weitere Wunschkandidaten vorzuschlagen. Und erst bei der Wahlkreisdelegiertenkonferenz der Sozialdemokraten aus Hameln, Rinteln und Hessisch Oldendorf, die am 16. März in der Baxmannhalle in Hessisch Oldendorf stattfinden wird, werden die Würfel endgültig fallen.

Bei den letzten Landtagswahlen hatte die SPD den Wahlkreis 38 übrigens an die CDU verloren: Deren Kandidat Otto Deppmeyer gewann 2008 den Wahlkreis mit 40,5 Prozent direkt. Volker Brockmann, bisheriger Landtagsabgeordneter, erhielt lediglich 37,4 Prozent der Stimmen. Der Sozialdemokrat hätte den Wahlkreis ebenfalls direkt gewinnen müssen, um wieder ins Landesparlament einziehen zu können. So reichte jedoch seine Position auf der Landesliste nicht aus.

Bereits seit über zwei Jahren hat Hamelns SPD Thomas Sewald für eine Landtagskandidatur im kommenden Jahr vorgesehen.



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