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Kreisseniorenrat begrüßt Öffi-Veränderungen als rentnergerecht

Senioren mit neuen Bustarifen zufrieden

HAMELN-PYRMON. Durchaus zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Kreisseniorenrates Hameln-Pyrmont mit der Vereinfachung und Verbilligung der Bustarife zum 1. Januar dieses Jahres. Denn gerade Senioren hatte in der Vergangenheit das komplizierte Tarifsystem vielfach vom Busfahren abgeschreckt.

veröffentlicht am 11.01.2017 um 14:51 Uhr

Bei Senioren kommt die Veränderung bei den Bustarifen gut an. Foto: wal
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Der Kreisseniorenrat tagte Mittwochvormittag im großen Sitzungssaal des Kreishauses. Der Vorsitzende des 16-köpfigen Gremiums, Horst Dieter Bieri, begrüßte zu dieser Auftaktsitzung des neuen Jahres 2017 Landrat Tjark Bartels, der einen Ausblick auf die politischen Schwerpunkte der neuen Legislaturperiode gab. Und der bezeichnete die Neuerungen bei Bustarifen und Änderungen von Taktung und Linienführung als „eine wichtige Säule gerade für Ältere“.

Gerade Senioren habe in der Vergangenheit das komplizierte Tarifsystem vielfach vom Busfahren abgeschreckt. Dem wurde aus den Reihen des Kreisseniorenrates beigepflichtet und zudem als positiv gewertet, das die Verbilligung von Einzel- und Monatskarten den vielfach geringen Renten der Senioren sehr entgegenkäme. Bartels meinte, dass dann ja auch gerade dieser Altersgruppe eine größere Teilhabe am Leben und mehr Beweglichkeit im Landkreis ermöglicht würde. Das könnte sich noch weiter verbessern, wenn, in diesem Jahr ein Anschluss an den Regionalverkehr Hannover gelänge. Bartels: „Wir hoffen, dass wir das in diesem Jahr hinkriegen.“

Auf Zustimmung des Kreisseniorenrates stieß auch die Ankündgung des Landrates, 2017 damit beginnen zu wollen, eine für die Bürger leicht verständliche Sprache in der Verwaltung einzuführen. Denn viel Schriftverkehr im Behördendeutsch sein nicht mehr vom Normalbürger, geschweige denn von Neubürgern mit Mirationshintergrund selbst mit Dolmetscher mehr zu verstehen. Das Amtsdeutsch verstünden nur noch Verwaltungsleute, die täglich damit zu tun haben. Das müsse sich ändern, und „das wird uns in diesem Jahr erheblich fordern“, so Bartels.

Als Appell richtet er die Bitte an die Senioren, sich auch weiterhin ehrenamtlich für ihre Mitbürger einzusetzen. Bei der Flüchtlingsbetreuung hätten sie diesbezüglich großes Engagement gezeigt. Und auch darüber hinausgehend sei der immer größer werdende Anteil der über 60-Jährigen „zur tragenden Säule in der Gesellschaft geworden“, so der Landrat. Anerkennende worte fand Tjark Bartels daher auch für die acht ausscheidenden Mitglieder des Kreisseniorenbeirates, die dem Gremium allesamt mindestens zehn Jahre angehört haben. Mit einem Bildband über den Landkreis und einem Weinpräsent dankte er im Namen des Kreises Hans-Joachim Tegtmeier, Ernst-August Osterwald (beide Salzhemmendorf), Volker Cramer, Eckhard Schenk (beide Aerzen), Günter Engelking, Wilhelm Waltemethe (beide Hessisch Oldendorf) sowie Werner Meth (Hameln) und Manfred Ortlib (Bad Münder).

Wie Ratsvorsitzender Bieri bekanntgab, bestehen in allen acht Städten und Gemeinden des Landkreises Seniorenräte, die bislang aber zu unterschiedlichen Zeiten und für unterschiedliche Perioden gewählt werden. Das solle sich in Zukunft ändern: Bei den nächsten Kommunalwahlen in Jahr 2021 sollen alle Seniorenräte zusammen neu gewählt werden. Auch in der gestrigen Sitzung gab es eine Neuwahl: Elke Reuker sitzt künftig als Kreissenioren-Vertreterin im Fahrgastbeirat.

Zum Thema Pflegestützpunkt berichtete Karoline Adamski, dass nach der Pflegereform zu Beginn 2017 zum einen der beim Kreis erhältliche Seniorenwegweiser nun auch über die neuen Pflegebedürftigkeitskriterien informiert. Um die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern, sollen jetzt Netzwerke geschaffen werden. Hierzu sind demnächst Hausärzte, Pflegeberater und Ergotherapeuten eingeladen.



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