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Schon wieder: Strömung zieht Kanu unter Frachtschute

Hameln/Bodenwerder (ube). Schon wieder hat sich auf der Weser ein Bootsunfall ereignet – und erneut wurde ein Kanu unter eine Frachtschute gedrückt, die an einem Schwimmbagger vertäut war. Diesmal geschah die Havarie bei Bodenwerder.

 

veröffentlicht am 01.06.2009 um 17:44 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

Kanu-Unglück
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Hameln/Bodenwerder (ube). Schon wieder hat sich auf der Weser ein Bootsunfall ereignet – und erneut wurde ein Kanu unter eine Frachtschute gedrückt, die an einem Schwimmbagger vertäut war. Diesmal geschah die Havarie bei Bodenwerder. Ein ähnliches Unglück mit zwei verletzten hatte sich heute vor einer Woche bei Großenwieden ereignet (wir berichteten).  Zur selben Zeit waren in Hameln  Helfer der DLRG und der Feuerwehr mit Booten  im Einsatz –  ein breiter, bunt schillernder Dieselfim trieb auf  dem Fluss. Weil die Hamelner Wasserschutzpolizei bei dem Bootsunfall in Bodenwerder im Einsatz war, übernahmen die Tatort-Gruppe und der Einsatz- und Streifendienst die ersten Ermittlungen. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei hatte ein Fahrgastschiff Kraftstoff verloren. Warum, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei hat die Schiffsuntersuchungskommission eingeschaltet.

 In Bodenwerder gerieten am Samstag um 13.50 Uhr ein Vater (46) und seine sechs Jahre alte Tochter in Höhe der ehemaligen Arminus-Werft in Lebensgefahr. Die vierköpfige Familie aus Nordstemmen war mit zwei Leih-Booten von Brevörde in Richtung Bodenwerder unterwegs, als ihnen ein Fahrgastschiff entgegenkam.

 Der Mann musste warten. Der Kanut sei zu weit rechts geblieben und sein Boot von der Strömung erfasst worden, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei Hameln, Lothar Moniac.

 Der 46-Jährige habe seine Tochter über Bord geworfen, sodass das Kind von Mutter und Schwester, die in einem zweiten Kanu saßen, aus der Weser gezogen werden konnte, sagte DLRG-Rettungsschwimmer Andreas Klabunde. Während das Paddelboot unter die Schute gezogen wurde und sich dort verhakte, gelang es dem Schiffbrüchigen, sich an dem Prahm festzuhalten.

 



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