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Ex-Aufsichtsräte schließen Vergleich – Gläubiger akzeptieren Millionen-Summe

Schon wieder Steuergeld für Pleite der Erlebniswelt

Hameln (ube). Am Ende war den Gläubigern des einstigen Tourismus-Vorzeigeprojekts Erlebniswelt Renaissance (EWR) der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach: Einstimmig haben sie einem außergerichtlichen Vergleich zwischen Insolvenzverwalter Stephan Höltershinken und den ehemaligen EWR-Aufsichtsräten zugestimmt. Nach Informationen der Dewezet geht es um mehr als eine Million Euro, die ein Großteil derjenigen, die einmal für das Projekt Verantwortung getragen haben, bezahlen sollen. Angesichts der Gesamtschadenssumme – der Bund der Steuerzahler spricht von 14 Millionen Euro Steuergeldern, „die in den Sand gesetzt worden sind“ – ist das eine vergleichsweise kleine „Entschädigung“. Vermutlich wird die Zeche ohnehin der Steuerzahler bezahlen müssen, denn in den allermeisten Fällen dürfte der kommunale Schadensausgleich für die bei dem Vergleich vereinbarte Summe aufkommen.

veröffentlicht am 11.09.2013 um 22:09 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:41 Uhr

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