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Wenig winterliche Witterung fürs Weserbergland

Schmuddelig, trüb, trist: Das Wetter im Dezember

WESERBERGLAND. Die Zirkulation über der Nordhemisphäre ist aus dem Lot geraten. Seit dem Frühjahr rühren sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete kaum noch vom Fleck. Das Ergebnis: extreme Trockenheit und viel zu hohe Temperaturen bis Ende November. Ob sich daran im Winter Entscheidendes ändert, muss sich noch zeigen.

veröffentlicht am 01.12.2018 um 09:52 Uhr

Das Wetter im Weserbergland wird wohl wenig winterlich. Foto: pixabay
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Reinhard Zakrzewski Reporter

Aktuell hat das Warten auf ergiebigen Regen endlich ein Ende. In der ersten Dezemberwoche bricht Atlantikluft voll durch. Dabei werden die Regengebiete von strammen, vereinzelt auch stürmischen und sehr milden Süd- bis Westwinden zu uns gelenkt. Erst in der zweiten Wochenhälfte beruhigt sich das Wetter voraussichtlich. Es lockert auf und der Regen wird weniger.

Platzhirsch bei den Jahreszeitenvorhersagen ist das Klimamodell des US-amerikanischen Wetterdienstes „NOAA“. In der Monatsfrist hat es in diesem Jahr oft richtig gelegen, darüber hinaus weniger. Für Norddeutschland sagt es aktuell einen deutlich zu milden und normal bis leicht zu feuchten Dezember voraus, was eine windige und oft schmuddlig-trübe Angelegenheit bedeuten würde. Für die richtige Adventsstimmung könnten ab Monatsmitte winterliche Stippvisiten aus Skandinavien oder Osteuropa sorgen. Ein Hinweis auf weiße Weihnachten wäre das aber noch nicht. Belastbare Trends für die Festtage zeichnen sich – je nach Wetterlage – erst sieben Tage im Voraus ab.

Was Januar und Februar zu bieten haben, ist weitgehend Spekulation. Auf Basis aktueller Ozeantemperaturen oder anderer fester Größen lassen sich allenfalls gewisse Tendenzen ermitteln. Eine bewährte Bauernregel zu diesem Thema gibt es aber doch: „Ist bis Dreikönigstag (6. Januar) kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.“ Hintergrund ist die große Erhaltungsneigung der Atmosphäre rund um den Jahreswechsel. Sind nämlich der Dezember insgesamt sowie die Tage bis zum 6. Januar wärmer als im vieljährigen Mittel, fällt der Januar mit 70-prozentiger Sicherheit und der Februar in 60 Prozent aller Fälle zu mild aus. Für den gesamten Winterabschnitt vom 7. Januar bis Ende Februar liegt die Quote für normale bis übernormale Temperaturen dann sogar bei 80 Prozent. Einzelne meist kurze winterliche Phasen sind natürlich inbegriffen.



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