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Unbekannte brechen Rosenquarz aus Verankerung

Schmuck von Kindergrab gestohlen

Bennigsen. Auf dem Friedhof in Bennigsen mussten die Angehörigen eines verstorbenen Mädchens jetzt eine traurige Entdeckung machen: Auf dem Kindergrab der vor 14 Jahren gestorbenen Laura fehlt ein eigentlich fest verankerter Rosenquarz. Offenbar wurde er mit Gewalt herausgebrochen.

veröffentlicht am 28.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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„Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte“, sagt Wilhelm Rokahr, der Großvater des im Jahr 2001 gestorbenen Kindes. Was die unbekannten Täter umtreibt, kann er sich nicht erklären. „Sind die so kalt, herzlos und geldgierig, dass sie selbst vor einem Kleinkindergrab nicht zurückschrecken?“, fragt er.

Bereits vor sieben Jahren war das Grab der kleinen Laura, die mit elf Monaten verstorben war, geplündert worden. Damals stahlen die Täter gleich sieben der faustgroßen Rosenquarze.

Der Vater von Laura verklebte daraufhin die restlichen Steine. Die Vorrichtung verankerte er zusätzlich noch tief im Boden. Viele Jahre blieb das Grab vor Vandalismus verschont. Nun aber mussten die Angehörigen feststellen, dass erneut ein Rosenquarz gestohlen worden ist.

Für Springes Gärtnermeister Helmut Schorsch ist der Vorfall keine Überraschung. Auf den städtischen Friedhöfen sei Vandalismus leider an der Tagesordnung, sagt er. Immer wieder würden Blumenvasen gestohlen. Vor dem Muttertag würden ganze Blumensträuße verschwinden. br



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