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Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont: Nach dem Urlaub direkt zum Hörer greifen

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich melden

HAMELN-PYRMONT. Reiserückkehrer aus ausgewiesenen Risikogebieten sind verpflichtet, sich nach der Einreise bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont hin.

veröffentlicht am 31.07.2020 um 14:02 Uhr

Aktuell gingen bereits viele Anrufe von Heimkehrern im Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont ein, es würden aber zum Ende der Sommerferien noch deutlich mehr erwartet. Die Ferien in Niedersachsen sind zur Hälfte um und die ersten Menschen kehren aus ihrem Sommerurlaub zurück. Egal, ob Strandurlaub, Familienbesuch, ob mit dem Flugzeug, dem Auto oder der Bahn gereist wurde – war man in einem Risikogebiet, besteht die gesetzliche Verpflichtung, sich direkt nach der Einreise beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Einer gesetzlich vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne kann man mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt entgehen.

Seit kurzem bieten verschiedene Flughäfen, darunter auch der Flughafen Hannover-Langenhagen, für Rückreisende aus Risikogebieten direkt vor Ort Tests auf SARS-CoV-2 an. Die Ergebnisse erhalten die Passagiere etwa zwei Tage später. Bis ein negativer Test beim zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt wird, müssen sich die Reisenden in häusliche Quarantäne begeben.

Nach ihrer Reise können sich Rückkehrer ab sofort beim Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont per Telefon unter der 05151/903-5555, aber auch ganz einfach über ein Formular per E-Mail melden. Das entsprechende Formular ist auf der Homepage des Landkreises www.hameln-pyrmont.de unter dem Stichwort „Reiserückkehrerformular“ unter der Seite des Infektionsschutzes zu finden. Bei Rückfragen meldet sich nach Angaben der Pressestelle ein Mitarbeiter telefonisch.

Die Quarantänepflicht bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt bleibt laut Gesundheitsamt trotzdem bestehen. Sollte sich ein Urlauber nicht an diese Regeln halten und womöglich sogar eine weitere Person anstecken, komme dies einer Straftat gleich, die entsprechend geahndet werden könne.

Information

Nach Rückkehr aus Risikogebiet in Quarantäne

Die Covid-19-Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt aktuell bis zum 31. August 2020. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird gewarnt. Das gilt für alle Länder außerhalb der Europäischen Union. Auch Reisen in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) sowie Großbritannien und Nordirland, Andorra, Monaco, San Marino und den Vatikanstaat sind ausgenommen. In Spanien gelten aktuell folgende autonome Gemeinschaften als Risikogebiete: Aragón, Katalonien, Navarra. Wer von dort oder aus einem anderen Risikoland nach Deutschland einreist, muss sich grundsätzlich in eine14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen sind möglich bei einer negativen PCR-Testung auf SARS-CoV-2 maximal 48 Stunden vor Einreise bzw. nach Einreise. Eine ausführliche Liste aller Länder, die als Risikogebiete gelten, gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

red



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