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Skurril: Ferrarifahrer hat kein Geld fürs Tanken und flüchtet ohne zu zahlen / Geld kommt aus Weserstadt

Rintelnerin rettet roten Raser

RINTELN/BAYREUTH. Mit nur 10 Euro hat eine gute Seele aus Rinteln den Besitzer eines roten Ferrari FF 151 bei der bayrischen Polizei freigekauft. Aufgrund der Skurrilität schaffte es die Geschichte bundesweit in die Schlagzeilen. Von Spiegel Online, Autobild bis zur FAZ – über 20 Medien berichten über den Vorfall.

veröffentlicht am 18.02.2019 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 18.02.2019 um 19:19 Uhr

250 000 Euro kostet ein neuer Ferrari FF 151. Symbolfoto: Ben (cc)
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Denn offenbar ist der Besitzer des roten Ferraris in erhebliche Geldnöte gekommen. Unterwegs auf der A 9 hielt er bei einer Tankstelle, und betankte für 170 Euro sein 250 000 Euro teures Fahrzeug. Doch wer meint, der Besitzer eines Ferraris betanke das Auto quasi aus der Portokasse, der irrt. Denn statt lässig mit einem zerknitterten 500-Euro-Schein zu bezahlen, raste der 65-Jährige in seinem Luxusauto davon. Die alarmierte Polizei positionierte sich mit mehreren Streifen entlang der A 9 – und hielt Ausschau nach dem „sündhaft teuren Fahrzeug“. Nahe Bayreuth zogen Polizisten den Ferrari-Fahrer dann aus dem fließenden Verkehr. Offenbar war dem Mann nach dem Kauf des Ferraris das Geld ausgegangen: „Es machte den Eindruck, dass nichts vorhanden ist“, sagte ein Polizeisprecher der deutschen Presseagentur. Aber: Das Auto sei ordnungsgemäß auf den 65-jährigen aus Winnenden zugelassen gewesen. Hinweise auf einen Diebstahl gebe es keine.

Neben dem Betrug an der Zapfsäule bestand gegen den Mann zudem ein Haftbefehl. Auch hier fehlte dem Ferrarifahrer nur ein vergleichsweise geringer Betrag zur Freiheit: 10 Euro. Aber auch diese musste er sich leihen.

Und nun kam der große Moment einer Frau aus Rinteln. Die Bekannte des 65-jährigen machte sich nämlich sofort auf den Weg zur Rintelner Polizeiwache und bezahlte das Knöllchen. So durfte der Mann doch noch die bayrische Polizeiwache verlassen. Allerdings musste er seinen Ferrari zurücklassen. Denn das Auto war nicht mehr versichert und hatte daher seine Straßenzulassung verloren. Ob die gute Seele aus Rinteln dem 65-jährigen schließlich noch das Geld für eine Taxifahrt nach Hause ausgelegt hat, ist nicht bekannt.



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