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Berichte bis zur Bundestagswahl

Rinteln ist „RTL-Wahlstadt“

RINTELN. Rinteln ist „RTL-Wahlstadt“. Was das heißt? Der Privatsender wird von jetzt an immer wieder aus der Weserstadt berichten. Bürger sollen sich explizit mit Wünschen und Fragen ans Team wenden. Der erste Bericht wird am Freitagabend ausgestrahlt.

veröffentlicht am 02.06.2017 um 13:39 Uhr
aktualisiert am 02.06.2017 um 22:13 Uhr

Kai Räuker von RTL Nord erklärt das Konzept der „RTL-Wahlstadt“, RTL-Pressesprecher Matthias Bolhöfer (v. r.), Peter Kloeppel und Bürgermeister Thomas Priemer daneben. Foto: lb
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Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite

Man konnte sie schon hier und da in der Stadt sehen, die Kameras des Privatsenders RTL. Ein Team hat zum Beispiel mit Eckard Strohmeier – ehemals Vorsitzender des Seniorenbeirates – in seinem Heimat-Ortsteil Möllenbeck gedreht.

Warum das Ganze? Rinteln ist sogenannte „RTL-Wahlstadt“ – vor der Bundestagswahl im September wird RTL also immer wieder aus der Weserstadt berichten.
Über welche Themen? Das sollen die Bürger mitentscheiden, wie Peter Kloeppel, Chefmoderator von „RTL aktuell“, beim Pressetermin am Freitagmittag sagt. Rintelner können sich mit ihren Wünschen, Fragen und Anregungen an folgende E-Mail-Adresse wenden: wahlstadt@rtl.de.

Bislang hat die Mannschaft rund um Kai Räuker, Redakteur bei RTL Nord in Hannover, schon einige Bürger besucht und mit ihnen gesprochen – unter ihnen der eingangs erwähnte Eckard Strohmeier. Der 78-Jährige führte durch Möllenbeck und sprach über fehlende medizinische Versorgung und Mobilität sowie die angedachte Nachbarschaftshilfe.

Mit wem das Team bislang noch gesprochen hat, zeigte der Sender in einem kurzen Zusammenschnitt: Beispielsweise mit einem 18-jährigen Schüler der Berufsbildenden Schulen, der fordert, dass Politiker mehr auf Jugendliche zugehen sollten. Oder mit einem verrenteten Ehepaar, das zusätzliche Lebensmittel von der Tafel bezieht. Oder mit Metzgermeister und CDU-Politiker Veit Rauch, der sagt, dass er in seinem 42-Mitarbeiter-Unternehmen gerne mehr als den aktuell einen Auszubildenden einstellen würde – aber sich jüngere Menschen kaum mehr fürs Handwerk interessierten.

„Die Themen, die wir hier erleben, erleben wir überall in Deutschland“, sagt Peter Kloeppel im Sitzungssaal des Rathauses. Themen wie Bildung, Ausbildungsplätze, Alterssicherung, innere Sicherheit, Mobilität, Engagement, Integration… All das will der Sender in verschiedenen Berichteten bis zu Bundestagswahl konkret an Beispielen in der Weserstadt aufgreifen.

„Viele unserer Zuschauer wohnen nicht in den großen Metropolen“, so Kloeppel. Rinteln liege „im Herzen Deutschlands“, so Kloeppel. Die Themen hier gehe daher auch den Rest der Bevölkerung an. Ganz bewusst wolle der Sender außerdem den Blick durch die „Berliner Brille“ ablegen und Politik „erfahrbar machen“.

Darum hat RTL Rinteln ausgewählt

Rinteln ist die einzige sogenannte „RTL-Wahlstadt“ in diesem Jahr – und bislang auch die erste. Vor einigen Jahren hat der Sender in einem ähnlichen Stil aus einem Frankfurter Stadtteil berichtet.

RTL-Chefmoderator Peter Kloeppel trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Links: Bürgermeister Thomas Priemer. Foto: lb
  • RTL-Chefmoderator Peter Kloeppel trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Links: Bürgermeister Thomas Priemer. Foto: lb

RTL wird für die kommenden Monate ein Mitarbeiterbüro in Rinteln einrichten, um tage- oder wochenweise vor Ort sein zu können. Betreut wird das Projekt von Kai Räuker von RTL Nord, der seit rund zwei Wochen in der Stadt unterwegs ist. Bis jetzt sei er immer sehr herzlich empfangen worden – auch wenn er schon auf einige Themen gestoßen sei, die schwierig seien. Er hoffe jedenfalls darauf, von den Bürgern weiterhin herzlich aufgenommen zu werden.

Der erste TV-Bericht lief am Freitag um 18 Uhr bei RTL Nord sowie um 18.45 Uhr bei RTL aktuell. Weitere Berichte werden immer wieder folgen. Auch am Tag der Bundestagswahl, 24. September, soll, zusammen mit Bürgern, aus Rinteln berichtet werden.



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