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Tour für den Frieden – Empfang in Posteholz

„Repubblica Nomade“ – zu Fuß von Paris nach Berlin

HAMELN-PYRMONT / PARIS / BERLIN. 1003 Kilometer. Von Paris nach Berlin und dabei über Hameln. Die „Repubblica Nomade“ ist zum siebten Mal unterwegs – um für Frieden und den Zusammenhalt in Europa zu werben.

veröffentlicht am 22.06.2017 um 18:04 Uhr

Die Europa-Aktivisten erreichen Posteholz – auf dem Weg von Paris nach Berlin. Foto: Dana

Autor

Sina Peetz Praktikantin
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Am Donnerstag trafen die größtenteils italienischen Aktivisten am Rittergut in Posteholz ein und sprachen über ihre Ziele, Motivationen und friedliche Zusammentreffen. Trotz brütender Hitze begrüßte Maurizio Michelangelo Netto das kleine Hameln-Pyrmonter Empfangskomitee mit einem entspannten strahlenden Lächeln. Der Italiener hat den Marsch organisiert. In Bösingfeld war ihre Unterkunft das Tennisheim, am Donnerstagabend durfte die Gruppe in der Turnhalle des Schiller-Gymnasiums in Hameln nächtigen. Siegfried Mörtl, einer der wenigen Deutschen, die seit Beginn der Reise dabei sind, beschreibt: „Am liebsten ist es uns, wenn wir in Turnhallen und Ähnlichem übernachten. Dadurch haben wir viel mehr Kontakt zu der Bevölkerung.“ Denn das ist den aktuell 14 Wanderern – darunter eine Französin – am wichtigsten: Sie wollen ihre Botschaft verbreiten, die Menschen einen und verbinden. „Mit diesem Marsch wollen wir die Wichtigkeit der Europäischen Union unterstreichen und sie positiv verändern.“ In Zeiten von Terror, Brexit und Co. müsse sich die EU ihrer Rolle bewusst werden. Sonst würde sie auseinanderfallen und ein Krieg drohen. „Mit unserer Wanderungen wollen wir Schritt für Schritt Europa und die Menschen verbinden“, erklärt Maurizio. Paris und Berlin wurden dabei sehr bewusst als Start und Ziel gewählt: „Sie haben einander im Laufe der Zeit hart bekämpft und sind nun dabei zu versuchen, etwas bisher Unbekanntes und Beispielhaftes ins Leben zu rufen“, heißt es .

Diese Motivation lobt der Kreisvorsitzende der Europa-Union Hameln, Reinhard Burdinski. Er hatte zusammen mit den Eigentümern des Ritterguts eine Pause der Wanderer organisiert. Getränke und Essen sorgten für die willkommene Erfrischung. Trotz praller Sonne und über 30 Grad guckten sich die Wanderer interessiert das Gelände und den Garten an. Für Abkühlung sorgten außerdem ein Pool und der Wasserschlauch.

Antonio Moresco meint, dass man mit einer kleinen Aktion wie dieser Wandertour für eine riesige Sache eintreten kann. Nicht alleine mit bloßen Worten solle man für den Frieden einstehen, sondern aktiv etwas tun. Der 72-Jährige und somit Älteste der Gruppe betont, dass jeder bei Repubblica Nomade willkommen sei. Dabei sei bereits eine kleine mitgewanderte Strecke eine Unterstützung.

Nach der Rast in Posteholz waren die Mitglieder der Repubblica Nomade gestärkt. Sie machten sich gut gelaunt nach Hameln auf, die letzten zwölf Kilometer an diesem Tag. Nach 45 Tagen Wanderung und fünf Pausentagen wollen die Aktivisten in Berlin sein.


Im Internet: www.repubblicanomade.org.



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