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Rente verschwindet auf Postweg – Senior in Not

Ottenstein (ube). Rentner Hans-Maria Höppner hat in den vergangenen 14 Tagen kaum geschlafen. Seine Gedanken kreisten Tag und Nacht um seine September-Rente, die ihm Ende August nicht ausbezahlt worden war – das Geld war auf dem Postweg verschwunden, der Rentner deshalb in Not.

veröffentlicht am 17.09.2012 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

„Ich verstehe nicht, wie man einen Rentner, der ein Leben lang eingezahlt hat, so lange warten lassen kann“ – Hans-Maria Höppner ist in Not geraten, weil seine Altersrente zunächst nicht auffindbar war.
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Der 75-jährige Ottensteiner, der seit einem Arbeitsunfall schwerbehindert ist und einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall überlebt hat, gehört zu den wenigen Menschen in Deutschland, die sich ihre Altersrente monatlich in bar vom Postboten auszahlen lassen. Diesmal brachte ihm der Zusteller aber kein Geld. Weder die Deutsche Rentenversicherung (DRV) noch der Renten-Service der Deutschen Post konnten ihm Auskunft über den Verbleib des Geldes geben.

Der Senior fürchtete, er werde, sollte er das Angebot annehmen, im Oktober kein Geld haben und womöglich um seine September-Zahlung gebracht. Die Rente seiner Frau habe gerade für die Miete und ein paar Nahrungsmittel gereicht, erzählt Höppner. 150 Euro musste sich das Ehepaar im Dorf leihen, um uns etwas zu Essen kaufen zu können. „Ich schäme mich“, sagt der ehemalige Maurer und Wachmann. „Ich möchte doch nur mein Geld für September haben. Das steht mir zu. Das ist doch meins. Ich habe es nicht verbaselt“, meint er. Einen Vorschuss habe er in seinem ganzen Leben noch nicht einmal in Anspruch genommen.

Wo das Geld geblieben ist und wie dem Rentner geholfen werden konnte, erfahren Sie in der Dewezet.



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