weather-image
28°

Region Weserbergland investiert in den Tourismus

Weserbergland (ni). Das Tor in die Zukunft des „Tourismus im Weserbergland 2015“ ist geöffnet. Gestern Vormittag erklärte sich eine deutliche Mehrheit der Mitglieder des Verbandes Weserbergland Tourismus (WT) bereit, die Kosten für die Umsetzung des touristischen Masterplanes zu tragen, den das Europäische Tourismus Institut an der Uni Trier (ETI) für die Region entwickelt hat.

veröffentlicht am 14.04.2010 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Weserbergland (ni). Das Tor in die Zukunft des „Tourismus im Weserbergland 2015“ ist geöffnet. Gestern Vormittag erklärte sich eine deutliche Mehrheit der Mitglieder des Verbandes Weserbergland Tourismus (WT) bereit, die Kosten für die Umsetzung des touristischen Masterplanes zu tragen, den das Europäische Tourismus Institut der Uni Trier (ETI) für die Region entwickelt hat.
Mit einer deutlichen Mehrheit von knapp 82 Prozent stimmten die Mitglieder  einer Erhöhung der Beiträge zu. Rüdiger Butte, Landrat von Hameln-Pyrmont und Vorsitzender des Verbandes, zeigte sich mit dem  Abstimmungsergebnis "sehr zufrieden". Butte: "Unsere Mitglieder haben die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs erkanntund sind bereit, trotz schwieriger Haushaltslagen in die stärkere touristische Vermarktung der Region Weserbergland zu investieren."

Rund 1.25 Millionen Euro sind für die Realsierung des Konzeptes erforderlich. Die niedersächsische Landesregierung hat einen Zuschuss in Höhe von 300000 Euro in Aussicht gestellt. Die Bewilligung der Fördermittel ist unter anderem an die finanzielle Beteiligung der Region gekoppelt. Mit dem zusätzlichen Geld sollen vor allem die noch schlummernden Potenziale des Weser-Radweges und des Weserbergland-Wanderweges gehoben werden.

Zustimmung zur Beitragserhöhung kam gestern auch von der Stadt Hameln. Ende November hatte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann noch erklärt, Hameln wolle nicht mitziehen. Das Konzept mit dem Schwerpunkt Wandern und Radwandern gehe an Hamelns Bedürfnissen vorbei, so ihre Begründung damals. Die Stadt müsse sich vielmehr auf die Bustouristen konzentrieren und zusehen, dass sie sich im Wettbewerb mit anderen Städten behaupte.

 

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare