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Landkreis plant für das neue Jahr Umstrukturierungen bei der Geschwindigkeitsüberwachung

Raser müssen zu jeder Zeit mit Blitzern rechnen

Hameln-Pyrmont (joa). Autofahrer, die bei sonntäglichen Ausflügen das vorgeschriebene Tempo 50 bei Ortsdurchfahren auch mal 70 oder 80 sein lassen, weil ja sonntags erfahrungsgemäß Blitzerpause bei der Verkehrsüberwachung herrscht, werden im kommenden Jahr umdenken müssen. Der Landkreis plant nämlich, seine Geschwindigkeitsüberwachung durch Umstrukturierung auch auf Zeiten außerhalb des bisherigen Schichtdienstes auszudehnen. Will heißen: Flitzer müsse vielleicht schon bald mit Blitzern rund um die Woche und rund um die Uhr rechnen.

veröffentlicht am 31.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:21 Uhr

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Erst vor Kurzem hatte der Fuhrpark des Straßenverkehrsamtes einen neuen dunkelgrünen Kleintransporter mit modernster Messtechnik erhalten. Mit der neuen Lichtsensorentechnik können Geschwindigkeitsüberwachungen beispielsweise auch in unfallträchtigen Kurven, Engstellen und auf mehrspurigen Straßen durchgeführt werden. Auch Blitz-Messungen von Motorradfahrern sind mit der neuen Technik möglich: Mit gleichzeitig ausgelöstem Front- und Heckfoto können Fahrer und Kennzeichen jetzt beweissicher auf die Platte gebannt werden.

Um den neuen (und teuren) Blitzerwagen nun künftig richtig auslasten zu können, soll im kommenden Jahr ein Versuch gestartet werden: Damit sich die Straßenverkehrsbehörde bei ihrer Raser-Jagd künftig nicht mehr nur auf die Schichtzeiten der Kreismitarbeiter von 6 bis 19 Uhr werk- und samstags beschränken muss, ist man jetzt auf eine Idee zur Ausweitung der Jagd-Saison gekommen: So soll zunächst ein Vertrag mit der Impuls gGmbH geschlossen werden, wonach diese dem Landkreis geeignete Mitarbeiter zunächst als Aushilfs-Blitzer zur Verfügung stellt. Diese Überwachungsaspiranten sollen voraussichtlich im ersten Quartal ausgewählt und in verschiedenen Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen auf ihren Job als Geschwindigkeitsüberwachungs-Heckenschützen vorbereitet werden. Hierfür ist geplant, im kommenden Haushalt einen Betrag von 30 000 Euro für Honorar- und Ausbildungskosten zur Verfügung zu stellen.

Und sollte dann ein qualifizierter Umgang der neuen Hilfssheriffs mit den teuren Lichtsensor-Kanonen gewährleistet sein, könnte es nach der Testphase losgehen mit Messzeiten auch an Sonn- und Feiertagen, zu Abend- und Nachtzeiten. „Und sofern sich in der Testphase eine positive Bilanz abzeichnet, kommt unter Umständen eine Übernahme der Mitarbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis beim Landkreis in Betracht“, so die Verwaltung.

Über modernere Messtechnik verfügt der neue Kleintransporter des Landkreises.



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