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Dunkle Gestalten schütten Benzin gegen Hauswand / Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Rätselhafter Vorfall in Lauenstein

Lauenstein. Remo Popp wohnt in Lauenstein. Auf seinem Grundstück sind nach seinen Angaben mehrfach Sachbeschädigungen begangen worden – jetzt schütteten Unbekannte Benzin gegen eine Hauswand, auf einen Weg und auf ein Beet. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch aufgenommen.

veröffentlicht am 07.02.2016 um 15:50 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Kurz nach dem Brandanschlag auf ein von Deutschen und Flüchtlingen bewohntes Gebäude in Salzhemmendorf hatte der Lauen-steiner Remo Popp Dewezet und Spiegel TV Interviews gegeben. Der 24-Jährige wohnt vis-à-vis eines Hauses, in dem bis zu seiner Verhaftung einer der Tatverdächtigen lebte. Weil er mit der Presse gesprochen habe, erzählt der junge Familienvater, mache man ihm im Dorf das Leben schwer. Er werde von Bekannten und Verwandten des in Untersuchungshaft sitzenden Dennis L. beleidigt, behauptet der 24-Jährige.

Auch mehrere Sachbeschädigungen sollen schon begangen worden sein. „Meine Lichterketten sind herausgerissen und sogar durchgeschnitten worden.“ Popp will niemanden beschuldigen. Die Täter sind unbekannt.

Der letzte Vorfall habe sich am Samstag gegen 18.20 Uhr ereignet, sagt Popp. Zwei dunkle Gestalten hätten sich in seinem Garten herumgetrieben und vor der Eingangstür, an der Hauswand, auf einem Weg und in einem Beet Benzin verschüttet. „Das Polizeikommissariat Bad Münder hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen. Auch die Untere Wasserbehörde ist vor Ort gewesen“, sagt Hauptkommissar Thomas Ende auf Nachfrage.

Popp erzählt, er sei am frühen Samstagabend in seine Küche gegangen, um sich eine Zigarette zu drehen. „Durch ein Fenster habe ich gesehen, dass draußen plötzlich das Licht anging. In einer Glasscheibe des gegenüberliegenden Hauses hat sich eine Person gespiegelt, die wegrannte. Ich bin sofort raus und habe gesehen, dass noch ein zweiter Mann vom Hof flüchtet.“ Das Duo sei zum Rehwechsel und von dort in Richtung Hasenanger gerannt. „Ich habe die Leute 50 bis 60 Meter weit verfolgt, bin dann aber zu meiner zweijährigen Tochter zurückgekehrt“, sagt Popp. Etwa eine halbe Stunde später seien seine Frau und seine Schwiegermutter vom Einkaufen zurückgekehrt. Die Frauen hätten das ausgekippte Benzin bemerkt. „Vor der Tür lag ein leerer Kanister. Er gehört mir, stand seit Monaten auf einem Tisch auf der Terrasse.“ Nachdem die Gestalten in der Dunkelheit verschwunden waren, soll jemand den Stecker seiner Lichterkette aus der Dose gezogen haben. „Es müssen also ein zweites Mal Fremde auf dem Grundstück gewesen sein“, folgert Popp.

In der Nacht zuvor, sagt Remo Popp, hätten Unbekannte sieben oder acht Einwegpaletten aus einem 10-Kubikmeter-Container gestohlen.



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