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Regionen Schaumburger Land sowie Östliches und Westliches Weserbergland übergeben Leader-Bewerbungskonzepte

Punktlandung im Dreiklang

Weserbergland. Den Leader-Regionen Schaumburger Land, Östliches Weserbergland und Westliches Weserbergland ist nach eigenen Angaben eine dreifache Punktlandung gelungen. Gemeinsam übergaben Vertreter der Regionen jetzt in Hildesheim ihre Bewerbungskonzepte für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 an die Landesbeauftragte Karin Beckmann. Zum laufenden Wettbewerbsverfahren sagte Beckmann, dass sich etwa 50 Leader-Regionen um die Aufnahme bewerben würden, aber voraussichtlich nur etwa 40 in den Genuss der Förderung kommen werden.

veröffentlicht am 15.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:41 Uhr

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Mit der persönlichen Übergabe in Hildesheim zeigten Coppenbrüggens Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka für die Region Östliches Weserbergland, Rainer Kuhlmann vom Landkreis Schaumburg für die Region Schaumburger Land und Heiko Wiebusch von der Stadt Hessisch Oldendorf für die Region Westliches Weserbergland nach eigenen Angaben nicht nur Flagge für die künftig beabsichtigte Leader-Zusammenarbeit. Sie hätten gleichzeitig deutlich gemacht, dass die Entwicklung im Weserbergland eine Gemeinschaftsaufgabe für den gesamten Raum sei und als solche vom Land unterstützt werden sollte. Andreas Manz vom Landkreis Hameln-Pyrmont und dort auch für die regionale Entwicklungskooperation Weserbergland plus zuständig, hob hervor, dass durch die Arbeit der Leader-Regionen in der Vergangenheit viele modellhafte Projekte im Weserbergland umgesetzt worden seien und die Zusammenarbeit insgesamt gestärkt worden sei. Zuvor hatten alle drei Regionen in den letzten Monaten einen aufwendigen Entwicklungs- und Beteiligungsprozess auf die Beine gestellt, um die neuen Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. Ulrich Peschka betonte in diesem Zusammenhang: „Es haben sich wieder viele Bürger aus den Regionen engagiert und ihre Ideen eingebracht.“ Rainer Kuhlmann ergänzte, dass auch bei den Städten und Gemeinden des Schaumburger Landes ein großes Maß an Zustimmung für die neue Bewerbung vorhanden sei. Allen drei Leader-Konzepten gemeinsam ist die Schwerpunktsetzung im Bereich des demografischen Wandels, der Daseinsvorsorge und des Klimaschutzes. Aber die Konzepte haben auch individuelle Schwerpunkte, wie zum Beispiel die besondere kulturelle Identität des Schaumburger Landes oder ein Regionsfonds im Westlichen Weserbergland. „Letztendlich hoffen wir alle, dass wir die bisherige Leader-Arbeit auch in Zukunft fortsetzen können“, fasste Heiko Wiebusch den Wunsch für die Bewerbung aller drei Regionen auf eine erfolgreiche Bewerbung zusammen.

Nun bleibt das Warten auf die Entscheidung des Landes, welche Bewerber niedersachsenweit zum Zuge kommen sollen. Vor Mai ist aber wohl kaum mit einer Entscheidung zu rechnen. Karin Beckmann und Norbert Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung bescheinigten den Besuchern aus dem Weserbergland „vorbildliches Engagement“. Zugleich überzeugten sie sich beim Ortstermin vom „Ideenreichtum der Regionen“ unter anderem rund um die Themen Daseinsvorsorge, Klima- und Umweltschutz sowie wirtschaftliche und touristische Entwicklung im ländlichen Raum.

Die Leader-Region Schaumburger Land umfasst das Gebiet der Städte Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen sowie der Samtgemeinden Eilsen, Lindhorst, Nenndorf, Niedernwöhren, Nienstädt, Rodenberg und Sachsenhagen.

Die Region Westliches Weserbergland vereint den Flecken Aerzen, die Städte Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln sowie die Gemeinde Auetal.

Zur Region Östliches Weserbergland gehören die Städte Bad Münder und Bad Pyr-mont sowie die Gemeinden Coppenbrügge, Emmerthal und Salzhemmendorf.



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