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Prügelei: Opfer droht das Erblinden

Springe/Bad Münder. Die Tat liegt knapp zwei Jahre zurück, alle Beteiligten waren betrunken, Zeugen gibt es nicht. Dementsprechend schwierig sollte es gestern für das Springer Amtsgericht werden, eine „gefährliche Körperverletzung“ – salopp gesagt: eine Kneipen-Schlägerei – aufzuklären. Für die beiden 25- und 30-jährigen Angeklagten aus Bad Münder war zwischen Freispruch und mehrmonatiger Haftstrafe alles denkbar. Auch für das Opfer ging es um viel: Der ehemalige Springer ist bei der Attacke nachts um 4 Uhr vor dem „Sunrise“ so schwer verletzt worden, dass er seine Ausbildung abbrechen musste und bis heute nicht fortsetzen kann. Die Sehkraft des 25-Jährigen verschlechtert sich laufend. Der 25-Jährige drängt auf Schmerzensgeld und strebt eine Ausgleichsrente an. Die beiden Verteidiger rangen zusammen mit der Staatsanwältin, der Rechtsanwältin des Opfers und Strafrichter Felix Muntschick um einen Kompromiss. Sie einigten sich auf einen eher ungewöhnlichen Weg: Die Hauptverhandlung wird vorerst ausgesetzt, damit sich die drei Männer bei einem Täter-Opfer-Ausgleich verständigen können.ms

veröffentlicht am 18.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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