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Ehemaliger Erzieher vor Gericht

Prozess um Missbrauch im Steinberger Jugendhof beginnt

RINTELN/BÜCKEBURG. Am Mittwoch (14. Februar) beginnt der Mammut-Prozess wegen sexuellen Missbrauchs in 15 Fällen im Steinberger Jugendhof „Hirschkuppe“. Die Vorwürfe richten sich gegen einen ehemaligen Erzieher des Heims, einen heute 46-Jährigen, der mittlerweile im Kreis Detmold lebt. Er soll vier ihm anvertraute Jungen sexuell missbraucht haben.

veröffentlicht am 13.02.2018 um 18:55 Uhr

Ein Termin für das Verfahren steht noch nicht fest. Foto: Pixabay
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Zum Teil soll der Erzieher die Kinder und Jugendlichen gezwungen haben, ihn oral zu befriedigen. Zu den Übergriffen soll es entweder in der Einrichtung selbst, auf Freizeiten oder im Auto des Mannes gekommen sein. Als Tatzeitraum nennt die Bückeburger Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift Mai 1999 bis November 2009. Die Jungen waren damals zwischen 12 und 14 Jahren alt. „Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe komplett“, erklärt Verteidiger Ralf Jordan.

Der für Mittwoch anberaumte erste Termin dürfte umfangreich werden, denn Jordan kündigt an: ,,Mein Mandant wird sich zur Sache einlassen.“ Richter Norbert Kütemeyer, Vorsitzender der 1. Großen Jugendkammer, hat zunächst elf Sitzungstage anberaumt, an denen 24 Zeugen vernommen werden sollen. ly

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