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Kreisbaudirektor Reinhard Müller hat sich in den Ruhestand verabschiedet

Projekte im Wert von 250 Millionen Euro

HAMELN-PYRMONT. Vorüber die Zeit, in der Reinhard Müller sich um das Gelingen kleinerer, vor allem aber größerer Bauprojekte des Landkreises Hameln-Pyrmont kümmern musste. Das größte war die Zentralisierung des Krankenhauses an der Weser mit einer Gesamtsumme von 71,8 Millionen Euro. Der Baudirektor hat seinen Platz geräumt und freut sich auf den Ruhestand.

veröffentlicht am 03.04.2017 um 19:28 Uhr

Das größte Projekt, das der in den Ruhestand gegangene Kreisbaudirektor Reinhard Müller zu verantworten hatte, war die Zentralisierung des Krankenhauses an der Weser mit einem finanziellen Volumen von 71,8 Millionen Euro. Foto: wft
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Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Projekte im Gesamtwert von rund 250 Millionen Euro sind in den 30 Jahren, in denen er Verantwortung für das Baudezernat des Landkreises trug, über seinen Tisch gegangen. Die größten Projekte neben dem Klinikum waren dabei das Kreishaus, die KGS Salzhemmendorf und die KGS Bad Münder. Den Immobilien des Landkreises attestiert er einen „enormen Sanierungsbedarf“ im Bereich Wärmedämmung von Fassaden und Dächern. Zwar seien beim Bau des Kreishauses die energetischen Standards deutlich übererfüllt worden, erklärt Müller, „aber inzwischen sind die Energieeinsparvorschriften schon wieder gestiegen“. Seit dem Jahr 2002 begleite ihn dieses Thema intensiv. Vom Hochbauamt des Landkreises werde der finanzielle Bedarf auf etwa 50 Millionen Euro geschätzt.

Denkmäler konnte sich der Kreisbaudirektor im Landkreis nicht errichten. „Ich war ja selbst nicht Planer und habe nicht gezeichnet. Meine Aufgabe war es, die Interessen des Landkreises gegenüber den Architekten und Bauunternehmen zu vertreten“, erläutert Müller. „Und wir hatten als Mitarbeiter der Verwaltung im Bauausschuss die Maßnahmen zu begründen und die Politik bei ihren Entscheidungen zu beraten.“ Dass im Baubereich des Landkreises mit seinem Ausscheiden eine Umorganisation stattfindet und die Bauaufsicht künftig bei Andreas Manz und dem Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelt ist und die Liegenschaften jetzt von einem Facility Management verwaltet werden, findet Müller bedauerlich. Aber so seien die Entscheidungen.

Er selbst will sich im Ruhestand vor allem Architektur ansehen, Konzertsäle wie die Elbphilharmonie besichtigen und dort die Musik genießen. Denn Reinhard Müller ist ein Liebhaber klassischer Musik. In dieser Woche werden bei ihm neue Boxen aufgestellt, damit er die Musik daheim auch richtig genießen kann.

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