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Drei Feuerwehren im Löscheinsatz / Brandursache unbekannt / Ermittler fordern Spürhund an

Polizisten entdecken Flammen in Lagerhalle

Marienau (ube). Sie hatten einen Schwertransport begleitet, waren auf der Rückfahrt zur Wache, als die Polizisten in Marienau Qualm über die Bundesstraße 1 wabern sahen. Die Ermittler schauten nach dem Rechten – und entdeckten ein Feuer, das in einer großen Lagerhalle an der Auhagenstraße loderte. Gestern um 6.01 Uhr löste die Regionalleitstelle „Weserbergland“ Alarm für die Feuerwehren Marienau, Coppenbrügge und Dörpe aus. Die Freiwilligen waren schnell zur Stelle. Um in das Gebäude zu kommen, mussten die Helfer Scheiben einschlagen und eine Öffnung in ein Stahlgitter schneiden.

veröffentlicht am 01.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

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Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, bekämpften zwei Trupps das Feuer, das sich in der aus Latten, Span- und Gipskartonplatten gebauten Deckenkonstruktion ausgebreitet hatte. Ein nicht ganz ungefährlicher Löscheinsatz. Sanitäter standen deshalb vorsorglich bereit. Die hauptamtliche Besatzung eines Rettungswagens der DRK-Wache Hemmendorf wurde später von ehrenamtlichen Kräften der Schnellen Einsatzgruppe aus Marienau abgelöst.

Coppenbrügges Gemeindebrandmeister Walter Schnüll forderte von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen eine Wärmebildkamera an, um versteckte Glutnester aufspüren zu können.

In der Halle standen mehrere Anhänger – ob sie beschädigt wurden, steht noch nicht fest.

Giftiger Qualm steigt auf; er wabert in Richtung Bundesstraße 1.
  • Giftiger Qualm steigt auf; er wabert in Richtung Bundesstraße 1.

Spezialermittler des unter anderem für Brandstiftung zuständigen 1. Fachkommissariates aus Hameln suchten gestern in der Halle nach Spuren. Heute um 9 Uhr soll die Untersuchung fortgesetzt werden. „Es wird auch ein Spürhund zum Einsatz kommen“, sagte Kriminalhauptkommissar Klaus-Eckhard Dirnberger. Die Ursache des Feuers sei derzeit noch unbekannt. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, hieß es.

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