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Platz da! Die Wildkatzen kommen

Weserbergland. Es ist ein „Mammutprojekt“, sagen die Organisatoren. Und der Deister ist mittendrin. Das heimische Gebirge soll in den kommenden Jahren durch spezielle Naturkorridore mit anderen Wäldern verbunden werden und so den bedrohten, isolierten Wildkatzen neuen Lebensraum geben.

veröffentlicht am 09.08.2012 um 14:46 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:21 Uhr

Zähne zeigen: Von einem der größten Naturschutzprojekte Europas soll auch die Wildkatze im Deister profitieren. Foto: Stephan/BUND
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Gleichzeitig will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Gendatenbank aufbauen. Im Deister läuft außerdem ein Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die die Wildkatzen mit Peilsendern und Kameras überwacht.
 Erst seit einigen Jahren trauen sich die Wildkatzen nach über 100-jähriger Abstinenz wieder in den Deister. Und sind gleich Objekt einer riesigen Maßnahme geworden. „Wildkatzensprung“ nennt sich das Projekt, mit dem in den kommenden Jahren zunächst in Niedersachsen und fünf weiteren Bundesländern neue Verbindungen entstehen sollen. Langfristig peile man ein 20 000 Kilometer langes Netzwerk durch ganz Deutschland an, so der BUND, der von „einem der größten Naturschutzvorhaben Europas“ spricht.



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