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Blomberger Unternehmen zieht positive Bilanz für 2018

Phoenix hat kräftig investiert

BLOMBERG. Die in Blomberg ansässige Phoenix Contact-Gruppe zieht für das sich zum Ende neigende Jahr eine positive Bilanz. Ulrich Leidecker, Geschäftsführer der Business Area Industry Management und Automation, sprach anlässlich einer Pressekonferenz auf der Automatisierungs-Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg über die Entwicklung der Geschäftslage in 2018 mit einem Umsatz zum Jahresende von über 2,3 Milliarden Euro.

veröffentlicht am 07.12.2018 um 19:44 Uhr

Ulrich Leidecker stellte die Geschäftsentwicklung der Phoenix Contact-Gruppe für 2018 vor. Foto: pr

Weltweit gebe es über alle Märkte hinweg gute Wachstumszahlen in den Märkten mit jedoch größtenteils negativen Währungseffekten. Der chinesische Markt habe sich weiter erholt und wächst wie in 2017 erneut zweistellig. In den USA sei das Wachstum mit über 15 Prozent noch etwas besser, liege damit aber noch knapp unter den Wachstumsergebnissen von Europa, wo – außerhalb von Deutschland – 16 Prozent erreicht werde. Deutschland sei mit über 25 Prozent Anteil am weltweiten Umsatz immer noch der bedeutendste Markt für Phoenix Contact. Insgesamt liege das weltweite Wachstum bei rund 12 Prozent.

Der gestiegenen Absatzentwicklung wurde mit Investitionen in allen Unternehmensbereichen Rechnung getragen. So wurden die Kapazitäten deutlich erweitert: Das Gesamtvolumen für Investitionen in China beläuft sich nach Unternehmensangaben auf rund 30 Millionen Euro. Die stark wachsende Nachfrage in Indien erfordere einen deutlichen Ausbau der lokalen Fertigung, deren Kapazität mit den Erweiterungen in 2018 praktisch verdoppelt werde. Die Investitionssumme betruge hier rund 10 Millionen Euro.

Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen sei die kontinuierliche Erweiterung des Maschinen- und Anlagenparks, der die Chancen der Digitalisierung im eigenen Unternehmen unterstützt und den Gedanken „Industrie 4.0“ in praktische Anwendungen umsetzt. Von kollaborativen Robotern bis zu fahrerlosen Transportsystemen kommen Technologien zum Einsatz, die die die Effizienz in der Produktion steigern. Die Gesamtsumme der Investitionen werde damit in 2018 bei über 200 Millionen Euro liegen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung liegen wie in den vergangenen Jahren bei rund sieben Prozent des weltweiten Umsatzes. Die Mitarbeiterzahl sei 2018 um rund 1400 auf knapp 17 500 angestiegen.

Insbesondere hob Leidecker die bisher größte Akquisition der Unternehmensgeschichte zum 31. Dezember dieses Jahres hervor. Aus der SKS Gruppe, mit der bereits seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit besteht, wurden die beiden Unternehmen SKS Kontakttechnik und Pulsotronic erworben. Die beiden Unternehmen werden die Phoenix Contact-Gruppe um Technologie- und Fertigungskompetenz und natürlich Fertigungskapazität erweitern. Rund 400 Mitarbeiter kommen so zur Phoenix Contact-Gruppe hinzu.

red



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