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Abteilung seit längerem unbesetzt

Personalnot bei „Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe“

HAMELN-PYRMONT. Personalnot in der „Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe“ des Landkreises: Beide Personalstellen sind bereits seit längerem unbesetzt. Offensichtlich gestaltet sich ihre Besetzung als schwierig. Und wie werden nun die Aufgaben der Koordinierungsstelle bewältigt?

veröffentlicht am 13.10.2017 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 13.10.2017 um 17:10 Uhr

Foto: Pixabay
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Karima Azouagh hat die Stelle bereits zum 1. August verlassen, wie das Kreishaus auf Anfrage bestätigt. Die zweite Personalstelle ist ebenfalls seit einiger Zeit unbesetzt. Offensichtlich gestaltet sich die Besetzung der Stellen als schwierig.

Um die bestehenden Projekte der Koordinierungsstelle, wie etwa das Englische Viertel, dennoch fortführen zu können, haben Michael Dittrich, der Leiter des Amts für Inklusion und Bildung, und andere Mitarbeiter vorübergehend die entsprechenden Aufgaben übernommen, teilt Kreissprecherin Sandra Lummitsch mit. Die beiden offenen Stellen sollen aber wieder besetzt werden. „Zum 1. November wird eine Kollegin aus dem ,Team Flüchtlingssozialarbeit‘ die Nachfolge von Frau Azouagh antreten“, so Lummitsch. Für die zweite Stelle dauere das Auswahlverfahren noch an.

Dass die Koordinierungsstelle seit längerem nicht besetzt ist, macht sich bemerkbar. „Die Vakanz hat Auswirkungen auf die Arbeit, und so konnten vorübergehend keine neuen Förderprogramme oder Initiativen vollumfänglich neu beginnen“, räumt die Kreissprecherin ein. Projekte wie „Jugend stärken im Quartier“ oder der „Tag der Kulturen“ hätten aber mit der Unterstützung der jeweiligen Kooperationspartner sowie durch eine abgesprochene Aufgabenverteilung mit der städtischen Integrationsmanagerin Suna Baris trotzdem „gut umgesetzt werden“ können. Der Migrationsrat bereite die diesjährige Verleihung des Integrationspreises vor. Auch die amtseigenen Teams „Zuwanderung“ und „Team Flüchtlingssozialarbeit“ seien mit Themen der Koordinierungsstelle befasst. Zudem sei vor allem die „Bildungskoordinatorin für neu Zugewanderte“ damit beschäftigt, Strukturen zum Zugang für den Spracherwerb und dem Einstieg ins Bildungssysteme zu schaffen.

Die Koordinierungsstelle startete nach dem Kreistagsbeschluss im Mai 2014 zunächst mit 1,5 Stellen und wurde später um eine halbe Stelle erweitert.

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