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Im August sollen Umbau und Erweiterung des Kreiskrankenhauses an der Weser endlich fertig sein

Patient Klinik und der lange Weg zur Genesung

Hameln-Pyrmont (CK). Kreisbewohner, die in den vergangenen Monaten das Pech hatten, ins Kreiskrankenhaus an der Weser eingeliefert zu werden, wissen ein Lied davon zu singen: Es ist manchmal ein langer Weg zur Besserung. Und das trifft insbesondere auf den „Patienten Krankenhaus“ zu: Dessen Genesung – sprich der Umbau und die Erweiterung der Klinik – zieht sich und zieht sich, mit allen negativen Folgen: nicht nur für die Kranken, sondern auch für Ärzte und Pflegepersonal, denn der laufende Betrieb geht ja trotz der Bauarbeiten weiter.

veröffentlicht am 15.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:41 Uhr

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Jetzt zeichnet sich ein Silberstreif am Horizont ab: Wenn alles so läuft wie geplant, wird die Maßnahme Ende August wohl endgültig abgeschlossen sein. Das jedenfalls versicherte Gerhard Eckel, Geschäftsführer des Büros Nickl und Partner, gestern im Ausschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont für Regionalplanung, Bau und Verkehr. „Die Fertigstellung nimmt langsam gute Formen an“, sagt Eckel, der als Nächstes die Beendigung der Bauarbeiten für die Eingangshalle nannte, die in ein bis zwei Wochen abgeschlossen sein sollen. Aktuell gehe es dort nur noch darum, diverse kleine Mängel, etwa am Empfangstresen, zu beseitigen. Anfang Mai wird nach den Worten des Planers der andere Zugang fertig, der Rest des Vorplatzes zieht sich aber bis August.

Auch Parkdeck und Freifläche werden im Mai bereits genutzt werden können. Dann ist auch die Weser zu sehen, denn im Juni verschwindet nach bisherigem Stand das Gerüst an der Promenadenseite. Der alte Bestandsbau soll teilweise ebenfalls im Juni abgeschlossen werden, im August stehen dann lediglich noch Restarbeiten an, darunter auch der Patientengarten. „Ob das mit der Bepflanzung bis dahin aber auch klappt, bleibt abzuwarten“, sagte Eckel mit Blick auf die Vegetationszeiten und die allgemein übliche Pflanzzeit im Herbst.

Bereits seit Ende letzten Jahres in Betrieb ist die lang ersehnte Strahlentherapie. Damit bleibt Patienten der oftmals belastende Weg zur Bestrahlung nach Minden, Hildesheim oder Hannover künftig erspart. „Ich gehe davon aus, dass jetzt auch alle Termine eingehalten werden“, entgegnete Ausschussvorsitzender Helmut Zeddies nicht ohne ein Quäntchen Ironie dem Planer. Der bestätigte den Politikern ausdrücklich, dass der Zeitplan bei „qualitativ hochwertiger Arbeit“ zu halten sei. „Dann sehen Sie jetzt mal zu, dass auf Ihrer Baustelle alles klar geht“, entließ ihn Zeddis.

Der bisherige Eingangsbereich des Kreiskrankenhauses an der Weser – im August sollen die Bauarbeiten nun abgeschlossen werden.

Foto: Dana

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