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Protestaktion der Gewerkschaft gegen Arbeitszeiterhöhung für Lehrer

Pädagogen auf der Straße

Weserbergland. Sie kämpfen gegen die Verlängerung der Arbeitszeit, fordern, „die versprochene Altersermäßigung umzusetzen“ – und gehen dafür auf die Straße. Landesweit haben gestern Pädagogen in mehr als 200 Schulen demonstriert, sich an der Protestaktion „5 vor 12“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beteiligt. Dem Aufruf der GEW waren gestern Vormittag auch Lehrkräfte der offenen Ganztagsgrundschule Kirchohsen gefolgt, die mit Transparenten plakativ auf ihre Forderungen aufmerksam machten.

veröffentlicht am 21.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:41 Uhr

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Anlass der landesweiten Protestaktion war der vom niedersächsischen Kultusministerium angesetzte Anhörungstermin. Vertreter der GEW waren gestern neben anderen zur mündlichen Anhörung zur Änderung der Arbeitszeitverordnung für Lehrer ins Ministerium eingeladen worden. Wie berichtet, hat der Landtag beschlossen, die ursprünglich vorgesehene Altersermäßigung zu streichen und die Arbeitszeit für Gymnasiallehrkräfte zu erhöhen. Der Beschluss hatte unter Pädagogen bereits zu einem Aufschrei der Empörung und zu wütenden Protestaktionen geführt.

Der Widerstand gegen die Vorgaben der Landesregierung sei ungebrochen, betont GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt. Die aktuelle Protestaktion wertet er als „starkes Signal an die Landesregierung“. Von der kleinen Grundschule auf dem Dorf bis hin zu großen Gymnasien und Berufsbildenden Schulen sei die gesamte Bandbreite der Schullandschaft vertreten gewesen.

Die Änderung der Arbeitszeitverordnung sieht vor, dass die Lehrkräfte nicht wie laut GEW von der letzten SPD-Regierung versprochen und in der Verordnung verankert ab dem 55. Lebensjahr eine Stunde und ab dem 60. Lebensjahr zwei Stunden weniger unterrichten müssen, sondern es bei der bisherigen Regelung von einer Stunde ab dem 60. Lebensjahr bleibt. Ebenso soll die Unterrichtsverpflichtung im gymnasialen Bereich um eine Stunde auf 24,5 Wochenstunden erhöht werden. as

Plakativ: Lehrkräfte der offenen Ganztagsgrundschule Kirchohsen beteiligen sich an der landesweiten Protestaktion. Wal



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