weather-image
14°

US-Präsident besucht auf Hannover Messe Konzern aus dem Weserbergland

Obama zu Gast bei Phoenix Contact

Hannover/Bad Pyrmont. Hoher Besuch bei Phoenix Contact: US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben dem in Blomberg und Bad Pyrmont beheimateten Elektronikkonzern auf der Hannover Messe einen international beachteten Besuch abgestattet.

veröffentlicht am 25.04.2016 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

US-Präsident Obama besucht Phoenix Contact auf der Hannover Messe_
Thomas Thimm

Autor

Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Für das weltweit operierende Unternehmen bedeutet der Besuch viel, Geschäftsführer Frank Stührenberg sagt über die fünfminütige Stippvisite gegenüber unserer Zeitung: „Es ist natürlich ein ganz besonderes Erlebnis. Der Besuch von Barack Obama auf unserem Messestand bedeutet für unser Unternehmen eine ganz besondere Wahrnehmung und für unsere Mitarbeiter eine ganz besondere Auszeichnung.“

Obama und Merkel wurden im Rahmen ihres offiziellen Messerundgangs bei Phoenix Contact von Frank Stührenberg und Jack Nehlig, dem Präsidenten der US-Tochtergesellschaft von Phoenix Contact, empfangen. Stührenberg: „Obama und Merkel sind beide sehr angenehme und offene Persönlichkeiten, die sehr interessiert sind an dem, was unser Unternehmen macht.“ Phoenix Contact präsentierte den beiden Politikern ein Superschnell-Ladesystem für Elektroautos – eine gemeinsame Entwicklung der US-amerikanischen und der europäischen Unternehmensdivisionen. Phoenix Contact betrachtet diese Entwicklung nicht als Firmengeheimnis, sondern hat die Details offengelegt, sodass auch andere Unternehmen dieses System nachbauen können. Obama wollte von Stührenberg wissen, „ob dieses System tatsächlich zu einer weltweiten Standardisierung“ führe, was von den Phoenix-Verantwortlichen bejaht worden sei. Auch Kanzlerin Merkel zeigte sich sehr interessiert an dem neuen Produkt und wollte wissen, wann es die dazu gehörenden Fahrzeuge denn auf dem Markt geben werde. Antwort von Stührenberg: „Ab Ende 2017 wird es diese Autos geben.“

Nach dem Besuch der beiden Spitzenpolitiker begann für Phoenix Contact das normale Messeleben: „Nun geht das normale Leben weiter, wir präsentieren als drittgrößter Aussteller auf der Hannover Messe unsere Produkte und Projekte.“ Der Obama-Besuch war ein besonderes Highlight zum Messeauftakt – und bedeutet für Phoenix Contact laut Stührenberg „natürlich eine besondere Auszeichnung. Als Unternehmen profitieren wir in Deutschland von diesem Besuch. Aber vor allem in den USA, wo wir ein vergleichbar kleines Unternehmen sind.“ Die USA sind mit 300 Millionen US-Dollar Umsatz nach Deutschland der umsatzstärkste Markt für Phoenix Contact. Die amerikanische Tochtergesellschaft ist ein Kompetenzzentrum innerhalb der Gruppe mit einem eigenen Entwicklungszentrum.

3 Bilder
Hoher Besuch bei Phoenix Contact: US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel mit Geschäftsführer Frank Stührenberg (li.) und dem Chef der Phoenix-US-Tochter, Jack Nehlig. (Fotos: pr)


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt