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Schweres Gewitter traf besonders Bereich Hämelschenburg / Kleinere Einsätze in Fischbeck und Hameln

Nach Sturmböen: Baum blockiert Landesstraße

Hameln-Pyrmont (tis). Mächtige Sturmböen müssen bei einem Gewitter, das am Samstag ab 19 Uhr über den Landkreis gezogen ist, im Bereich der L 431 zwischen Hämelschenburg und Emmern gewütet haben. Zwei Bäume stürzten dabei auf die Fahrbahn, mussten von den Feuerwehren Hämelschenburg und Kirchohsen beseitigt werden. Weitere größere Schäden durch das Unwetter wurden nicht bekannt. Nur in Fischbeck und Hameln gab es noch zwei Einsätze wegen umgestürzter Bäume.

veröffentlicht am 08.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:41 Uhr

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Nach einem schwülwarmen Tag hatte der Deutsche Wetterdienst für den Abend eine Unwetterwarnung für den Landkreis Hameln-Pyrmont herausgegeben. Vor Gewittern mit Starkregen bis zu 25 Litern auf den Quadratmeter und Sturmböen mit einer Geschwindigkeit zwischen 65 und 85 km/h wurde gewarnt. Und diese Sturmböen traten offensichtlich zwischen Hämelschenburg und Emmern besonders auf, während anderswo nur ein laues Lüftchen wehte. Dabei war in Hämelschenburg in Höhe der „Schmalen Haube“ von einem großen Alleebaum ein mächtiger Ast abgebrochen, der nun die komplette Landesstraße blockierte. Rund 500 Meter vor dem Ortseingang war ein weiterer großer Straßenbaum samt Wurzelballen umgestürzt und lag nun auf einer Fahrbahn und quer über dem Radweg. Die um 19.11 Uhr alarmierte Ortswehr Hämelschenburg forderte zur Unterstützung noch die Schwerpunktfeuerwehr Kirchohsen an, um die Bäume zu beseitigen. Von der Macht der Sturmböen zeugten auch etliche abgerissene Äste auf den Feldern an der Landstraße. Da auch auf dem Radweg zwischen den beiden Orten noch zahlreiche weitere Äste lagen, wurde dieser durch die Straßenmeisterei zunächst komplett gesperrt.

Um 19.51 Uhr wurde dann noch die Stützpunktfeuerwehr Fischbeck in den Sommerweg gerufen. Auch hier sollte ein Baum auf der Straße liegen. Es mussten aber nach Angaben der Feuerwehr lediglich ein paar Äste beseitigt werden. Die Feuerwehr Hameln beseitigte später noch einen zwölf Meter langen Ast, der den Felsenkellerweg blockierte. Weitere Schäden wie vollgelaufene Keller oder überschwemmte Straßen durch das Gewitter gab es laut einem Polizeisprecher nicht. Die Regenmengen hielten sich zudem in Grenzen. So wurden an einer privaten Messstation im Osten von Hameln während der eineinhalb Stunden, in denen das Gewitter durchzog, 15 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Der umgestürzte Baum blockierte Straße und Radweg zwischen Hämelschenburg und Emmern. Die Einsatzkräfte aus Hämelschenburg und Kirchohsen rückten aus.

Foto: tis



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