weather-image
10°

Landrat sucht noch Worte

Nach Ministeriumsbesuch nichts zu melden beim Bahnthema?

HAMELN-PYRMONT / BERLIN. Um sich über die unzureichenden Informationen hinsichtlich der vom Bund zwischen Elze und Hameln geplanten Elektrifizierung zu beschweren und um Forderungen zum Lärmschutz und Personenverkehr zu hinterlassen, waren Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels (SPD) und die Bürgermeister der Bahntrassen-Anrainer nach Berlin gereist. Eine Antwort zu den Ergebnissen sind sie jedoch schuldig geblieben.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 12.02.2019 um 18:45 Uhr

Das Gleis in Coppenbrügge. Der Bund will den Abschnitt zwischen Elze und Hameln elektrifizieren, manche Anrainer befürchten Belastungen durch Güterzüge.
Marc Fisser

Autor

Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Wir fahren nach Berlin!“ – darüber waren sich Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels (SPD) und die Bürgermeister an der Bahntrasse zwischen Elze und Lügde im vorigen Herbst schnell einig gewesen. Sie wollten sich im Verkehrsministerium beim Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) über unzureichende Informationen hinsichtlich der vom Bund zwischen Elze und Hameln geplanten Elektrifizierung beschweren und Forderungen zum Lärmschutz und Personenverkehr hinterlassen. Das ist am Montagabend geschehen. Und was ist das Ergebnis? Offensichtlich ist es weder klar noch zugkräftig, denn für die Abstimmung der angekündigten Pressemitteilung reichten weder die mehrstündige Heimfahrt noch der ganze Dienstag. Trotz der Brisanz des Themas in den vergangenen Jahren und Zehntausender betroffener Menschen – als Anrainer und/oder Fahrgäste – blieb der Landrat stumm. Dabei waren ausgerechnet Transparenz und Bürgerbeteiligung die Hauptforderung, mit der Bartels und Co. – darunter Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) und Bad Pyrmonts Stadtchef Klaus Blome (parteilos) – an die Spree gereist waren.

Nach Angaben von Teilnehmern lieferte Ferlemann detaillierte Erläuterungen. Das Planungsverfahren zum Spannen des Fahrdrahtes stehe noch am Anfang und benötige zumindest vier Jahre. Die Vertreter aus dem Weserbergland pochten darauf, die Bürger noch vor dem üblichen Genehmigungsgang zu beteiligen – hier wurden Differenzen zum Ministerium sichtbar.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt