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Nach Messerattacke - Schwurgericht verurteilt Schüler

Ottenstein (ube). Im Prozess um die Messerattacke von Ottenstein hat das Schwurgericht in Hildesheim das Urteil gesprochen – Thorsten L. (Name geändert) ist des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen worden.

veröffentlicht am 07.10.2010 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:21 Uhr

Prozess
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Ottenstein (ube). Im Prozess um die Messerattacke von Ottenstein hat das Schwurgericht in Hildesheim das Urteil gesprochen – Thorsten L. (Name geändert) ist des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Der 21-jährige Schüler soll fünf Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Die Strafkammer 1 sieht es als erwiesen an, dass der junge Mann seinen Stiefvater (40) töten wollte. „Der Versuch ist schlicht fehlgeschlagen“, sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Pohl. Im Gespräch mit der Dewezet sagte die Verteidigung wenige Stunden nach dem Richterspruch: "Wir haben bereits Revision eingelegt." Thorsten L.s Anwalt hatte die Tat in seinem Plädoyer als Körperverletzung in einem minderschweren Fall bezeichnet. Das Gericht hatte drei Tage verhandelt. Die Tatversion von Thorsten L. unterschied sich von der des Opfers: Er habe sich mit dem Messer töten wollen, hatte der 21-jährige Schüler behauptet - und erklärt: "Er ist mit in das Messer hineingelaufen." Das Gericht glaubte dem Angeklagten nicht.  



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