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Durch neuen Dachverband und große Projekte sollen mehr Besucher kommen

Museen machen gemeinsame Sache

Hameln-Pyrmont. Vom Deutschen Stuhlmuseum in Eimbeckhausen bis zum Museum im Schloss Bad Pyrmont – die vielfältige Museumslandschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont hat so manches zu bieten. Doch viele der Museen sind relativ klein und erfahren nur wenig Aufmerksamkeit von auswärtigen Besuchern. Das soll sich mit einer verbesserten Kooperation nun ändern. Ende September haben sich 18 Museen im Landkreis zusammengeschlossen und den Verein „Museumslandschaft Hameln-Pyrmont“ gegründet. Von gemeinsamer Werbung und groß angelegten Projekten sollen alle profitieren.

veröffentlicht am 26.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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Autor:

von maike lina schaper
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Das erste dieser Projekte ist auch schon in Planung: 2016 soll eine gemeinsame Museums-Sommernacht stattfinden. Über ein genaues Datum wollen sich die Museumsleiter untereinander noch verständigen. Bisher ist der 26. Juni angedacht. Der Samstag liegt direkt vor dem 27. Juni – dem Tag des Kinderauszugs aus Hameln. Da im nächsten Jahr zudem das Jubiläum „200 Jahre Sagen der Brüder Grimm“ gefeifert wird, erhofft sich Stefan Daberkow von dieser Konstellation mehr Besucher im Weserbergland. Daberkow ist Leiter des Hamelner Museums und zweiter Vorsitzender des neuen Museums- Dachverbandes. Erster Vorsitzender ist der ehemalige Leiter des Museums im Schloss Bad Pyrmont, Dieter Alfter. Wie die gemeinschaftlich veranstaltete Sommernacht genau ablaufen soll, ist derzeit noch in der Planung. Angedacht ist bisher, an einem Abend im Sommer die Museen im Landkreis bis in die Abendstunden geöffnet zu halten. Die Besucher könnten dann von Museum zu Museum fahren.

An dieser Vorstellung gibt es allerdings auch intern Kritik: Zu weit seien die zu überbrückenden Entfernungen innerhalb des Landkreises. Es spreche allerdings auch einiges für dieses Modell: Daberkow begründet, die Besucher seien ohnehin neigungsgesteuert und hätten kein Interesse daran, jedes Museum zu besuchen. Zudem könnten die einzelnen Museen vor Ort Kooperationen für diesen Tag eingehen. Sei es, ein besonderes gastronomisches Angebot zu haben oder eine Darbietung der örtlichen Theatergruppe einzubinden – vieles ist denkbar.

Ob es auch machbar ist, wird sich im Zuge weiterer Planungen innerhalb der nächsten Monate zeigen.

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