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AKW-Gegner starten immer wieder Aktionen / Polizei hält mit starken Kräften dagegen

Mox-Transport: Das lange Warten in Grohnde

Grohnde. „Angefangen haben wir mit zwölf Leuten. Jetzt sind wir schon 50 bis 60, die an der Mahnwache teilnehmen“, stellt Tobias Darge von der Regionalkonferenz „Grohnde abschalten“ fest. Der Atomkraftgegner trägt eine orangerote Warnweste mit der Aufschrift „Ordner“. Er steht auf der alten B 83 vor dem Atommeiler – und erzählt, was ihm und anderen auf der Seele brennt. „Schon zwei millionstel Gramm Plutonium können Krebs erzeugen.“ Und: „Die Neutronenstrahlung ist höchst gefährlich.“ Die Angst vor der unsichtbaren Gefahr schweißt die, die gekommen sind, zusammen. Viele sind es allerdings nicht, die gegen den Transport plutoniumhaltiger Mox-Brennstäbe von Sellafield (Großbritannien) nach Grohnde demonstrieren. „Die Bundesregierung hat unsere Forderungen ja zum Teil erfüllt und mit dem Ausstieg aus der Atomkraft „etwas Dampf aus dem Kessel gelassen“, meint Darge.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.01.2019 um 09:03 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite


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