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Mit Video: Ludwigsturm wurde gesprengt

Ein lauter Knall. Dann ein dumpfer Aufprall. Und der Ludwigsturm war Geschichte. Die Sprengung des Aussichtsturm bei Wennenkamp war am Samstagmittag punkt 12 Uhr eine Maßarbeit der Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerkes aus Cuxhaven mit ihrem Chef und Sprengberechtigten Sven Biskupek. Sogar bei Förster Stefan Körbel vom Revier Doppelstein glätteten sich die Sorgenfalten.

veröffentlicht am 13.10.2018 um 13:43 Uhr
aktualisiert am 13.10.2018 um 19:16 Uhr

Gesprengt-2

Denn keine der Buchen am Rand der Lichtung wurde beschädigt. Mit 18 Sprengladungen und 48 Bohrungen legten die THW-Experten den 22 Meter hohen Holzturm exakt quer über die Lichtung und ein Stück in einen Waldweg hinein.

Der Ludwigsturm wird gesprengt

Video von Daniel Kuhne

Nicht Dynamit hat den Turm gefällt. Das verwende man heute nicht mehr, erläuterte Biskupek, sondern den gelantinösen Sprengstoff Riodin. THW und die Feuerwehr hatten einen 300 Meter Sicherheitskreis rund um den Standort abgesichert. Stadtbrandmeister Friedel Garbe hatte strategisch auch den Tankwagen des Klärwerkes mit 10 000 Liter Wasser positioniert, sicher sei sicher. Doch die Feuerwehr musste nicht löschen. Nach der Sprengung stellte Bauamtsdezernent Stefan Eggert-Edeler bei Besichtigung der Turmüberreste fest, sowohl Sperrung wie Sprengung seien die richtige Entscheidung gewesen. Tragende Teile des Turms waren morsch. Das Holz sei durch die früher verwendeten Holzschutzmittel Sondermüll, schilderte Ordnungsamtleiter Ulrich Kipp und müsse entsorgt werden.

Sprengleiter Biskupek
Sprengladungen
Eggert Edeler sieht Schäden
Gesprengt
Sprengleiter Biskupek
Sprengladungen
Eggert Edeler sieht Schäden
Gesprengt


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