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Bundesmittel sollen für Beratung zum energiebewussten Verhalten verwendet werden

Ministerium fördert Klimaschutz an Schulen

Hameln-Pyrmont (red). Um Jugendliche zur intelligenten Energienutzung anzuhalten, wird der Landkreis öffentlichen Schulen und Kitas eine beratende Begleitung zur Seite stellen. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt zur „beratenden Begleitung zur intelligenten Energienutzung an den Schulen und Kindertagesstätten in öffentlicher Trägerschaft des Landkreises Hameln-Pyrmont und seiner Kommunen“, das ein Volumen von 142 847 Euro umfasst. Gefördert werden 92 847 Euro (65 Prozent), die Kofinanzierung des Landkreises beträgt 50 000 Euro, die aus dem Gewinn des Wettbewerbs „Klima kommunal“ des Landes Niedersachsen stammen. Das Projekt ist über drei Jahre angelegt. Während dieser Zeit werden an allen Einrichtungen Nutzerschulungen mit dem Lehrer- beziehungsweise Erzieherkollegium, aber auch mit Schülern und Kita-Kindern durchgeführt. Ebenso werden Hausmeister- und Haustechniker-Schulungen angeboten, um alle Schulnutzer zu energiebewusstem Verhalten anzuregen und ihnen das nötige Wissen dazu zu vermitteln.

veröffentlicht am 10.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

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Zu den politischen Zielen des Kreistages zählt die Senkung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent. Energieeffizienzkampagnen nehmen daher auch im Integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises einen hohen Stellenwert ein. Jetzt erreichte der Förderbescheid das Kreishaus: Für drei Jahre unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die beratende Begleitung zur intelligenten Energienutzung an Schulen und Kitas in Hameln-Pyrmont. Durchführen wird das Projekt die Klimaschutzagentur Weserbergland in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren. „Teure Sanierungen aber allein bringen bei unverändertem Nutzerverhalten dagegen kaum etwas“, so Landrat Rüdiger Butte. „Wir haben in den letzten zehn Jahren mehr als 64 Mio. Euro in unsere Schulen investiert. Dieses Kapital wollen wir mit dem neuen Projekt vergolden.“

Dem Thema komme in Schulen und Kitas eine besondere Bedeutung zu. „Unsere Umwelt ist in guten Händen, wenn unsere Kinder eine Bildung für nachhaltige Entwicklung erfahren, die sie auf die vielfältigen Herausforderungen der zukünftigen Generationen vorbereitet, die Problemlösungskompetenzen vermittelt und die sie zu gesellschaftlichem Engagement motiviert“, erklärt Butte.



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